Mandi on Tour
Sonntag, 26. Januar 2014
Samstag, 25. Januar 2014
... jetzt habe ich mal wieder Zeit zum schreiben.
Im Dezember hatten wir uns entschieden, dass wir unser verdientes Geld doch lieber in Neuseeland als Australien lassen und haben schnell den Flug gebucht. von Australien hatten wir dank seegeltour und geplantem Roadtrip die Ostküste entlang dann ja schon fast alles gesehen, was wir zu sehen geplant hatten.
Nachdem wir den letzten Tag in Sydney dankt verbracht hatten, unser ganzes Hab und Gut in zwei Backpacks plus zwei Daypacks zu verstauen (es hat sich doch so einiges angehäuft: ein großes Handtuch, eine Pfanne, eine Queen sized Luftmatratze, Fleecedecken, etc. etc. Und natürlich dem Zelt)
mussten wir feststellen, das wir uns wohl schon auf den Hinflug (trotz 23kg Freigepäck) von einigen Sachen aus Platzgründen trennen müssen.
Am dritten Januar ging es mit dem Mietwagen zum Sydney airport und mit dem Glück auf unserer Seite (unser überdimensionales Wurfzelt ging umsonst als fragile Ware in den Flieger) sind wir in den Flieger nach Auckland gestiegen.
beim landen mussten wir dann allerdings noch einiges angeben. Haben Sie Essen dabei? ja ein paar Gewürze. Zelt und andre Camping Ausrüstung? ja. Sachen die in Berührung mit Wasser waren? ja. komplette schnorchel Ausrüstung. Ward ihr in den letzten dreißig Tagen im Wald oder habt mit Tieren oder auf Farmen gearbeitet? ja.
Am Ende können wir dann kaum etwas verneinen und dementsprechend Viel die Kontrolle aus. Da Neuseeland sehr mit agricultural pests zu kämpfen hat wurden dann unsre Schuhe und Zelt von einem netten Flughafen Arbeiter geputzt (der arme) :D
zum Schluss wurde Andi noch geholt, damit er das Zelt wieder einpacken kann (that one is a disaster! I won't pack that one. ein bisschen Übung gehört wohl dazu so ein Wurfzelt wieder in die Hülle zu kriegen. Andi hat das natürlich unter skeptischen blicken gleich beim ersten mal souverän gemeistert!
Dann haben wir unser Mietauto abgeholt und sind nach Auckland gefahren. Da haben wir zwei Nächte verbracht. Am nächsten Tag haben wir erstmal ausgeschlafen und sind dann in die Stadt gefahren, wo Andi sich noch ne schöne Canon gegönnt hat. danach ging es zum Piha beach an der Westküste.
Am nächsten Tag sind wir dann Richtung coromandel Peninsula gefahren. Erst die Westküste der Halbinsel hoch und irgendwann eine kleine Straße quer durch die Berge. Die, wie sich heraus stellte nach fünf km zu einer schmalen Schotterpiste wurde. Als der Regen dann noch starke wurde wurde es langsam gruselig, aber da hatten wir schon über die Hälfte. Dann hatten wir es geschafft und sind schnell zum Hot Water Beach gefahren. An ein paar Stellen am Strand muss man nur etwa zwanzig cm tief buddeln und schon hat man seinen eigenen kleinen Hot pool! Allerdings dachten sich das nicht nur wir, sodass man sich erstmal durch kämpfen musste um einen Platz zu finden wo auch wirklich heißes Wasser ist. Und dann kam man sich vor wie Sardinen in der Dose. Aber bei Regen, kaltem Wind, 14 Grad und einer wunderschönen Aussicht könnte man darüber hinwegsehen.
Und als wir gerade gegen wollte dachte sich so eine Riesenmördermonsterwelle, dass wir nach so einem heißen Bad auf jeden Fall kalt duschen sollten, um unseren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Danke! voller Sand, Salz, Kitschnass und frierend mussten wir zurück zum Auto laufen. Duschen konnten wir nirgends und so sind wir weiter zur cathedral cove gefahren.
Bei Sonnenuntergang waren wir angekommen und können relativ Touristenfreie bilder schießen. Allerdings War es relativ dunkel, sodass wir einfach im Auto auf dem Parkplatz geschlagen haben und bei Sonnenaufgang nochmal zur cathedral cove gegangen sind.
Danach ging es Richtung Bay of plenty. nachmittags haben wir unser Zelt neben einem Seniorensportplatz aufgebaut und versucht die Reise wenigstens etwas weiter zu planen als: da sind wir gelandet. Dann fliegen wir wieder.
also haben wir uns in die Sonne gepflanzt und uns durch die Stapel von Broschüren gekämpft.
Dann haben wir beschlossen das matamata und Hobbiton im Shire doch eigentlich interessanter sind und haben uns auf den Weg gemacht. Für stolze 75 $ :-0 gab es eine Tour durch das hobbit Dorf. Unser Glück: nur neun Leute in unserer Gruppe.fast schon eine privattour. Unser Pech: der Guide hatte vermutlich schrecklichen Sprühschuss und ist die ganze zeit mit hoch roten Gesicht zwischen den Hobbithöhlen und dem Klo hin und her gerannt, und konnte uns so kaum was erzählen. :D
dann haben wir einen möglichst von jeder Straße abgelegen pretty gesucht und haben da im Auto geschlafen.
morgens wurden wir von Farmer begrüßt, ein netter alter Mann, der aus den Niederlanden ausgewandert ist und jetzt Schafe und Hirsche hat. Der meinte dann zu uns wie sollten lieber bei den Farmen klingeln und fragen ob wir uns hinter den Zaun stellen können.das wäre sicherer und die meisten wurden ja sagen.
Dann haben wir uns mit kleinem Fotoumweg durch das Auenland auf den Weg nach rotorua gemacht und da zuerst einen Campingplatz mit heißen duschen gesucht. Und es War so kalt im Zelt, dass wir am nächsten Tag erstmal Mützen und Schal kaufen mussten.und Andi auch noch Handschuhe und einen dicken Pulli.
danach haben wir im Polynesian Spa entspannt. Bei Regen Wind und Gewitter im 41 Grad heißen thermalwasser. Bis das gewittert zu nah kam und wir alle frierend am Beckenrand warten mussten.
Am nächsten Morgen ging es nochmal in die Stadt und wir haben endlich einen kleinen Camping Kocher gekauft und sind dann nach Orakei Korako gefahren.
Einer geothermisch sehr aktiven Region. Da gibt es Geysire, brodelnden Schlamm und so weiter :D
dann haben wir einen kostenlosen Camping Platz gefunden und haben da geschlafen.
Am nächsten Morgen standen wir auf und es graute mir vor dem, was bevor stand. 11 Grad zeigte das Auto Thermometer. dicke Socken, Wanderschuhe, dicke Pullis, Mütze Schalund Handschuhe. instant noodles gekocht und los ging es nach Mangatepopo, dem Beginn der Wanderung zum mt doom und dem Tongariro Alpine Crossing.
Rucksack gepackt und los.
Jeden geschafften Kilometer mit einer trinkpause belohnen. Man soll sich ja kleine Ziele setzen um die Motivation hoch zu halten :D das hat am Anfang auch gut geklappt, bis zur Devils staircase. Da War dann eher jeder geschaffte Stufen Abschnitt ein Grund zu feiern. tolle Aussichten als Belohnung sollen nämlich erstmal ausbleiben. Dank der Wolkendecke in der wir Rum liefen konnte man kaum fünfzig Meter sehen.
oben angekommen sind wir noch fast am Schicksalsberg vorbei gelaufen. vor luter Wolken konnte man in kaum sehen. es hat für zwei Photos gereicht, dann War er schon wieder weg.
Wir sind weiter Richtung Tongariro gelaufen. Den South crater hochgeklettert, Im Windschatten eines Felsens unsere wohl verdiente Mittagspause genossen und dann weiter zum Red crater. dem höchsten Punkt der Wanderung. Und pünktlich dazu Eis die Wolkendecke auf und zumindest in eine Richtung hatten wir freie Sicht. Auf emerald lakes und den Blue Lake.
Berg auf ging dann alles ganz schnell. natürlich nicht ohne pausen am allen tollen stellen auf dem Weg ;)
aber der Weg bestand jetzt nur noch aus losem Gestein und uns wurde ziemlich schnell klar, wieso überall empfohlen wird, die Wanderung in Mangatepopo zu starten und nicht andersrum. Mit Mitleid und einem gewissen Maß an Schadenfreude sind wir an den Armen Menschen, die diesen Rat nicht befolgen wollten, vorbei nach unten geschlittert.
von den emerald lakes ging es zum Blue lake, wo wir zwei aus der Ukraine getroffen haben, die uns gefragt haben wie wir zum anderen Parkplatz kommen. Ähhh ja scheiße. Keine Ahnung. Na dann mal schnell! Die Hälfte der Wanderung lag hinter uns und es War schon fünf.
An da gab es aber nichts spannendes mehr auf den Weg, so dass wir nur noch den ewig langen zick Zack weg bergab laufen mussten und man sich hinter jeder Kurve und Ecke den andren Park Platz wünschte. Den erreichten wir aber erst um 20:10 Uhr. Zusammen mit vier anderen standen wir am Parkplatz: und jetzt? Der letzte Bus War vor Stunden gefahren.
Erstmal zur größeren Straße laufen. eine Gruppe von sechs wollte natürlich keiner mitnehmen, sodass sich die ersten entschieden zu laufen. Die nächsten beiden Folgten bald, sodass Andi und ich die letzten verbliebenen waren. Okay: wir warten noch zwei Autos ab, dann laufen wir auch los.
Kein Erfolg beim hitch hiking, also mussten wir laufen. später erfuhren wir: 24km wären das gewesen.
Das nächste Auto hat uns eingesammelt und der kiwi hat uns sogar noch ungefragt die sieben km von der Straße zum Parkplatz gefahren. um 21:36 Uhr saßen wir endlich in unserem Auto.
nett wie wir sind haben wir dann noch die Fahrer von den anderen zwei Autos eingesammelt und zum Parkplatz gebracht und waren um kurz vor elf todmüde endlich wieder am Campingplatz. Wo wir komisch angeguckt wurden: was habt ihr den gemacht?! Wir waren in fünf Stunden durch!
Dafür haben sie allerdings auch nichts als Wolken gesehen.
Am nächsten Tag mussten wir erstmal entspannen und haben absolut nichts gemacht, außer am lake taupo zu picnicken und im Schwimmbad zu duschen.
Am nächsten Morgen zeigte das Auto Thermometer nur noch fünf Grad an.
Dann ging es Richtung wellington, wo wir zwei Nächte auf Campingplätzen "in der Nähe" geschlafen haben. jeweils noch fast zwei Stunden Fahrt.
Und dann ging es am nächsten Tag mit der Fähre auf die Südinsel!
Das wars erstmal. ansonsten ist nur zu sagen, dass es uns gut geht, Neuseeland auf Platz eins meiner Lieblingslandschaften steht, und wir, sobald wir wieder in Australien sind, möglichst schnell Arbeit finden sollten :D
Schöne Grüße von uns beiden.
Im Dezember hatten wir uns entschieden, dass wir unser verdientes Geld doch lieber in Neuseeland als Australien lassen und haben schnell den Flug gebucht. von Australien hatten wir dank seegeltour und geplantem Roadtrip die Ostküste entlang dann ja schon fast alles gesehen, was wir zu sehen geplant hatten.
Nachdem wir den letzten Tag in Sydney dankt verbracht hatten, unser ganzes Hab und Gut in zwei Backpacks plus zwei Daypacks zu verstauen (es hat sich doch so einiges angehäuft: ein großes Handtuch, eine Pfanne, eine Queen sized Luftmatratze, Fleecedecken, etc. etc. Und natürlich dem Zelt)
mussten wir feststellen, das wir uns wohl schon auf den Hinflug (trotz 23kg Freigepäck) von einigen Sachen aus Platzgründen trennen müssen.
Am dritten Januar ging es mit dem Mietwagen zum Sydney airport und mit dem Glück auf unserer Seite (unser überdimensionales Wurfzelt ging umsonst als fragile Ware in den Flieger) sind wir in den Flieger nach Auckland gestiegen.
beim landen mussten wir dann allerdings noch einiges angeben. Haben Sie Essen dabei? ja ein paar Gewürze. Zelt und andre Camping Ausrüstung? ja. Sachen die in Berührung mit Wasser waren? ja. komplette schnorchel Ausrüstung. Ward ihr in den letzten dreißig Tagen im Wald oder habt mit Tieren oder auf Farmen gearbeitet? ja.
Am Ende können wir dann kaum etwas verneinen und dementsprechend Viel die Kontrolle aus. Da Neuseeland sehr mit agricultural pests zu kämpfen hat wurden dann unsre Schuhe und Zelt von einem netten Flughafen Arbeiter geputzt (der arme) :D
zum Schluss wurde Andi noch geholt, damit er das Zelt wieder einpacken kann (that one is a disaster! I won't pack that one. ein bisschen Übung gehört wohl dazu so ein Wurfzelt wieder in die Hülle zu kriegen. Andi hat das natürlich unter skeptischen blicken gleich beim ersten mal souverän gemeistert!
Dann haben wir unser Mietauto abgeholt und sind nach Auckland gefahren. Da haben wir zwei Nächte verbracht. Am nächsten Tag haben wir erstmal ausgeschlafen und sind dann in die Stadt gefahren, wo Andi sich noch ne schöne Canon gegönnt hat. danach ging es zum Piha beach an der Westküste.
Am nächsten Tag sind wir dann Richtung coromandel Peninsula gefahren. Erst die Westküste der Halbinsel hoch und irgendwann eine kleine Straße quer durch die Berge. Die, wie sich heraus stellte nach fünf km zu einer schmalen Schotterpiste wurde. Als der Regen dann noch starke wurde wurde es langsam gruselig, aber da hatten wir schon über die Hälfte. Dann hatten wir es geschafft und sind schnell zum Hot Water Beach gefahren. An ein paar Stellen am Strand muss man nur etwa zwanzig cm tief buddeln und schon hat man seinen eigenen kleinen Hot pool! Allerdings dachten sich das nicht nur wir, sodass man sich erstmal durch kämpfen musste um einen Platz zu finden wo auch wirklich heißes Wasser ist. Und dann kam man sich vor wie Sardinen in der Dose. Aber bei Regen, kaltem Wind, 14 Grad und einer wunderschönen Aussicht könnte man darüber hinwegsehen.
Und als wir gerade gegen wollte dachte sich so eine Riesenmördermonsterwelle, dass wir nach so einem heißen Bad auf jeden Fall kalt duschen sollten, um unseren Kreislauf wieder in Schwung zu bringen. Danke! voller Sand, Salz, Kitschnass und frierend mussten wir zurück zum Auto laufen. Duschen konnten wir nirgends und so sind wir weiter zur cathedral cove gefahren.
Bei Sonnenuntergang waren wir angekommen und können relativ Touristenfreie bilder schießen. Allerdings War es relativ dunkel, sodass wir einfach im Auto auf dem Parkplatz geschlagen haben und bei Sonnenaufgang nochmal zur cathedral cove gegangen sind.
Danach ging es Richtung Bay of plenty. nachmittags haben wir unser Zelt neben einem Seniorensportplatz aufgebaut und versucht die Reise wenigstens etwas weiter zu planen als: da sind wir gelandet. Dann fliegen wir wieder.
also haben wir uns in die Sonne gepflanzt und uns durch die Stapel von Broschüren gekämpft.
Dann haben wir beschlossen das matamata und Hobbiton im Shire doch eigentlich interessanter sind und haben uns auf den Weg gemacht. Für stolze 75 $ :-0 gab es eine Tour durch das hobbit Dorf. Unser Glück: nur neun Leute in unserer Gruppe.fast schon eine privattour. Unser Pech: der Guide hatte vermutlich schrecklichen Sprühschuss und ist die ganze zeit mit hoch roten Gesicht zwischen den Hobbithöhlen und dem Klo hin und her gerannt, und konnte uns so kaum was erzählen. :D
dann haben wir einen möglichst von jeder Straße abgelegen pretty gesucht und haben da im Auto geschlafen.
morgens wurden wir von Farmer begrüßt, ein netter alter Mann, der aus den Niederlanden ausgewandert ist und jetzt Schafe und Hirsche hat. Der meinte dann zu uns wie sollten lieber bei den Farmen klingeln und fragen ob wir uns hinter den Zaun stellen können.das wäre sicherer und die meisten wurden ja sagen.
Dann haben wir uns mit kleinem Fotoumweg durch das Auenland auf den Weg nach rotorua gemacht und da zuerst einen Campingplatz mit heißen duschen gesucht. Und es War so kalt im Zelt, dass wir am nächsten Tag erstmal Mützen und Schal kaufen mussten.und Andi auch noch Handschuhe und einen dicken Pulli.
danach haben wir im Polynesian Spa entspannt. Bei Regen Wind und Gewitter im 41 Grad heißen thermalwasser. Bis das gewittert zu nah kam und wir alle frierend am Beckenrand warten mussten.
Am nächsten Morgen ging es nochmal in die Stadt und wir haben endlich einen kleinen Camping Kocher gekauft und sind dann nach Orakei Korako gefahren.
Einer geothermisch sehr aktiven Region. Da gibt es Geysire, brodelnden Schlamm und so weiter :D
dann haben wir einen kostenlosen Camping Platz gefunden und haben da geschlafen.
Am nächsten Morgen standen wir auf und es graute mir vor dem, was bevor stand. 11 Grad zeigte das Auto Thermometer. dicke Socken, Wanderschuhe, dicke Pullis, Mütze Schalund Handschuhe. instant noodles gekocht und los ging es nach Mangatepopo, dem Beginn der Wanderung zum mt doom und dem Tongariro Alpine Crossing.
Rucksack gepackt und los.
Jeden geschafften Kilometer mit einer trinkpause belohnen. Man soll sich ja kleine Ziele setzen um die Motivation hoch zu halten :D das hat am Anfang auch gut geklappt, bis zur Devils staircase. Da War dann eher jeder geschaffte Stufen Abschnitt ein Grund zu feiern. tolle Aussichten als Belohnung sollen nämlich erstmal ausbleiben. Dank der Wolkendecke in der wir Rum liefen konnte man kaum fünfzig Meter sehen.
oben angekommen sind wir noch fast am Schicksalsberg vorbei gelaufen. vor luter Wolken konnte man in kaum sehen. es hat für zwei Photos gereicht, dann War er schon wieder weg.
Wir sind weiter Richtung Tongariro gelaufen. Den South crater hochgeklettert, Im Windschatten eines Felsens unsere wohl verdiente Mittagspause genossen und dann weiter zum Red crater. dem höchsten Punkt der Wanderung. Und pünktlich dazu Eis die Wolkendecke auf und zumindest in eine Richtung hatten wir freie Sicht. Auf emerald lakes und den Blue Lake.
Berg auf ging dann alles ganz schnell. natürlich nicht ohne pausen am allen tollen stellen auf dem Weg ;)
aber der Weg bestand jetzt nur noch aus losem Gestein und uns wurde ziemlich schnell klar, wieso überall empfohlen wird, die Wanderung in Mangatepopo zu starten und nicht andersrum. Mit Mitleid und einem gewissen Maß an Schadenfreude sind wir an den Armen Menschen, die diesen Rat nicht befolgen wollten, vorbei nach unten geschlittert.
von den emerald lakes ging es zum Blue lake, wo wir zwei aus der Ukraine getroffen haben, die uns gefragt haben wie wir zum anderen Parkplatz kommen. Ähhh ja scheiße. Keine Ahnung. Na dann mal schnell! Die Hälfte der Wanderung lag hinter uns und es War schon fünf.
An da gab es aber nichts spannendes mehr auf den Weg, so dass wir nur noch den ewig langen zick Zack weg bergab laufen mussten und man sich hinter jeder Kurve und Ecke den andren Park Platz wünschte. Den erreichten wir aber erst um 20:10 Uhr. Zusammen mit vier anderen standen wir am Parkplatz: und jetzt? Der letzte Bus War vor Stunden gefahren.
Erstmal zur größeren Straße laufen. eine Gruppe von sechs wollte natürlich keiner mitnehmen, sodass sich die ersten entschieden zu laufen. Die nächsten beiden Folgten bald, sodass Andi und ich die letzten verbliebenen waren. Okay: wir warten noch zwei Autos ab, dann laufen wir auch los.
Kein Erfolg beim hitch hiking, also mussten wir laufen. später erfuhren wir: 24km wären das gewesen.
Das nächste Auto hat uns eingesammelt und der kiwi hat uns sogar noch ungefragt die sieben km von der Straße zum Parkplatz gefahren. um 21:36 Uhr saßen wir endlich in unserem Auto.
nett wie wir sind haben wir dann noch die Fahrer von den anderen zwei Autos eingesammelt und zum Parkplatz gebracht und waren um kurz vor elf todmüde endlich wieder am Campingplatz. Wo wir komisch angeguckt wurden: was habt ihr den gemacht?! Wir waren in fünf Stunden durch!
Dafür haben sie allerdings auch nichts als Wolken gesehen.
Am nächsten Tag mussten wir erstmal entspannen und haben absolut nichts gemacht, außer am lake taupo zu picnicken und im Schwimmbad zu duschen.
Am nächsten Morgen zeigte das Auto Thermometer nur noch fünf Grad an.
Dann ging es Richtung wellington, wo wir zwei Nächte auf Campingplätzen "in der Nähe" geschlafen haben. jeweils noch fast zwei Stunden Fahrt.
Und dann ging es am nächsten Tag mit der Fähre auf die Südinsel!
Das wars erstmal. ansonsten ist nur zu sagen, dass es uns gut geht, Neuseeland auf Platz eins meiner Lieblingslandschaften steht, und wir, sobald wir wieder in Australien sind, möglichst schnell Arbeit finden sollten :D
Schöne Grüße von uns beiden.
Montag, 13. Januar 2014
Von ayr ging es nach townsville wo wir am zwanzigsten unser Auto abgeholt haben um zu viert nach Sydney zu fahren. Zufällig haben wir Alicia schon früher als geplant im Supermarkt getroffen und haben abends am Strand gegrillt. Für Andi und mich ging es erstmal für eine Nacht nach cairns um ein paar Sachen abzuholen, die da noch lagen. Am nächsten Tag zurück nach townsville. Da haben wir schnell Marcel und Alicia eingesammelt und sind weiter gefahren.erster stop: ayr.
Abends ging es dann noch weiter richtig Airlie Beach. Falsche abzufinden genommen und stattdessen in dingo beach gelandet, wo wir die erste Nacht im Auto am Strand verbracht haben.
Am nächsten Morgen weiter nach Airlie. Die anderen wollen gerne eine whitsundays Tour machen, sodass wir zwei Nächte da geblieben sind.
Andi und ich haben den Tag nach zwei unbequemen Auto machen hauptsächlich verschlafen.
Danach ging es weiter nach hervey bay. Allerdings haben wir noch eine nacht in Rockhampton auf dem schrecklichsten Camping platz der Welt neben dem highway geschlafen.
In hervey bay gabs dann das lang ersehnte Weihnachts BBQ am Strand und dann noch eine Nacht im Auto am Strand.
Von da aus sind wir nach noosa gefahren in den noosa National Park.
Weiter ging es nach Brisbane, wo wir Tom kurz wieder gesehen haben. Wir standen leider auf einem überteuerten Parkplatz und wollten um vier Jens von der Arbeit abholen, in surfers paradise. Deswegen mussten wir schnell weiter und wollen Tom in byron Bay wieder sehen.
Da wir aber abends feiern gegangen sind, und ich am nächsten Morgen definitiv nicht Auto fahren konnte sind wir noch eine Nacht länger in surfers geblieben.
Am nächsten Tag haben wir Tom nicht erreicht, und hatten auch kaum Zeit, bis Silvester mussten wir in Sydney sein und das war noch eine weite Strecke. Und nur Tage hin.
Danach sind wir nur noch Auto gefahren und haben eine Nacht auf einem Camping Platz und eine Nacht im Garten einer Australierin gezeltet, die Andi und Marcel nach verzweifelter suche nach einem Camping Platz dann gefragt haben ob wir da Zelten können.
Und dann War auch schon Silvester und wir in Sydney. Andi und ich haben uns nochmal riesig über unser Weihnachts Geschenk gefreut: 3 Nächte in Sydney im air bnb. Eigenes Zimmer.bequemes Bett und ne dusche und Klo im Haus :D Luxus! Alicia und Marcel haben weiter im Auto gepennt.
Die beiden sind dann auch sofort los, einen guten Platz für das Feuerwerk suchen. Andi und ich haben uns mehr Zeit gelassen und sind erst um sechs Uhr abends los. Mit Bus und Zug zu den anderen.
Der Platz War allerdings doch nicht so toll und wir haben versucht was besseres zu finden. Da War leider alles abgesperrt.als wir zurück wollten War auch der Platz abgesperrt und wir Standen etwas ratlos da. Bis Marcel kam und die Polizei vollgelabert hat, bis sie uns rein gelassen hat.
Um Neun Uhr kam dann die Enttäuschung beim Feuerwerk. Man konnt nix sehen.
Dann mussten wir schnell überlegen.mach dem Kinder Feuerwerk gehen ganz viele Familien wieder weg und die meisten Guten Plätze stehen wieder offen. Also entweder bleiben aber evtl kaum was vom Feuerwerk sehen.oder Risiko eingehen und mit Pech hat nix sehen.mit Glück aber auf einen der besten Plätze stehen und alles sehen.
Dad Risiko War es wert und wir sind gerannt. Haben uns in die Menge gestürzt und versucht so weit wie möglich nach vorne zu kommen.
Hat ganz gut geklappt. Als die Polizei endlich welche rein gelassen hat waren wir fast ganz vorne und Andi meinte zu den einen Polizisten ob ich nicht rein gehen könnte, mir ginge es nicht gut. Als ich drin War meine er nur: ich Gehör zu ihr! Und wurde auch rein gelassen.
Wir sind ein paar Meter gegangen, gucken uns an, glücklich, dass wir es geschafft haben. Gucken uns um: die verrückte Meute hinter uns drängt weiter, durchbricht die Polizei Kette. Die Tische die zu einem ganz aufgebaut waren um die Taschen zu Kontrollieren zerbrechen ünter den heran stürmenden Menschen massen. Wir gucken uns noch Einmal an und rennen was das Zeug hält! Nur weg von den verrückten! Nach fünf Minuten sprint waren wir am Wasser! Überall Menschen auf decken und mit vielen Excuse me, sorry, ... etc. Waren wir schließlich in der ersten Reihe. Stativ aufgebaut und gewartet.
Und dann ging es los! Das unglaubliche Feuerwerk für zehn Millionen Dollar. Die man definitiv besser hätte einsetzten können. Aber schon war es!
Abends ging es dann noch weiter richtig Airlie Beach. Falsche abzufinden genommen und stattdessen in dingo beach gelandet, wo wir die erste Nacht im Auto am Strand verbracht haben.
Am nächsten Morgen weiter nach Airlie. Die anderen wollen gerne eine whitsundays Tour machen, sodass wir zwei Nächte da geblieben sind.
Andi und ich haben den Tag nach zwei unbequemen Auto machen hauptsächlich verschlafen.
Danach ging es weiter nach hervey bay. Allerdings haben wir noch eine nacht in Rockhampton auf dem schrecklichsten Camping platz der Welt neben dem highway geschlafen.
In hervey bay gabs dann das lang ersehnte Weihnachts BBQ am Strand und dann noch eine Nacht im Auto am Strand.
Von da aus sind wir nach noosa gefahren in den noosa National Park.
Weiter ging es nach Brisbane, wo wir Tom kurz wieder gesehen haben. Wir standen leider auf einem überteuerten Parkplatz und wollten um vier Jens von der Arbeit abholen, in surfers paradise. Deswegen mussten wir schnell weiter und wollen Tom in byron Bay wieder sehen.
Da wir aber abends feiern gegangen sind, und ich am nächsten Morgen definitiv nicht Auto fahren konnte sind wir noch eine Nacht länger in surfers geblieben.
Am nächsten Tag haben wir Tom nicht erreicht, und hatten auch kaum Zeit, bis Silvester mussten wir in Sydney sein und das war noch eine weite Strecke. Und nur Tage hin.
Danach sind wir nur noch Auto gefahren und haben eine Nacht auf einem Camping Platz und eine Nacht im Garten einer Australierin gezeltet, die Andi und Marcel nach verzweifelter suche nach einem Camping Platz dann gefragt haben ob wir da Zelten können.
Und dann War auch schon Silvester und wir in Sydney. Andi und ich haben uns nochmal riesig über unser Weihnachts Geschenk gefreut: 3 Nächte in Sydney im air bnb. Eigenes Zimmer.bequemes Bett und ne dusche und Klo im Haus :D Luxus! Alicia und Marcel haben weiter im Auto gepennt.
Die beiden sind dann auch sofort los, einen guten Platz für das Feuerwerk suchen. Andi und ich haben uns mehr Zeit gelassen und sind erst um sechs Uhr abends los. Mit Bus und Zug zu den anderen.
Der Platz War allerdings doch nicht so toll und wir haben versucht was besseres zu finden. Da War leider alles abgesperrt.als wir zurück wollten War auch der Platz abgesperrt und wir Standen etwas ratlos da. Bis Marcel kam und die Polizei vollgelabert hat, bis sie uns rein gelassen hat.
Um Neun Uhr kam dann die Enttäuschung beim Feuerwerk. Man konnt nix sehen.
Dann mussten wir schnell überlegen.mach dem Kinder Feuerwerk gehen ganz viele Familien wieder weg und die meisten Guten Plätze stehen wieder offen. Also entweder bleiben aber evtl kaum was vom Feuerwerk sehen.oder Risiko eingehen und mit Pech hat nix sehen.mit Glück aber auf einen der besten Plätze stehen und alles sehen.
Dad Risiko War es wert und wir sind gerannt. Haben uns in die Menge gestürzt und versucht so weit wie möglich nach vorne zu kommen.
Hat ganz gut geklappt. Als die Polizei endlich welche rein gelassen hat waren wir fast ganz vorne und Andi meinte zu den einen Polizisten ob ich nicht rein gehen könnte, mir ginge es nicht gut. Als ich drin War meine er nur: ich Gehör zu ihr! Und wurde auch rein gelassen.
Wir sind ein paar Meter gegangen, gucken uns an, glücklich, dass wir es geschafft haben. Gucken uns um: die verrückte Meute hinter uns drängt weiter, durchbricht die Polizei Kette. Die Tische die zu einem ganz aufgebaut waren um die Taschen zu Kontrollieren zerbrechen ünter den heran stürmenden Menschen massen. Wir gucken uns noch Einmal an und rennen was das Zeug hält! Nur weg von den verrückten! Nach fünf Minuten sprint waren wir am Wasser! Überall Menschen auf decken und mit vielen Excuse me, sorry, ... etc. Waren wir schließlich in der ersten Reihe. Stativ aufgebaut und gewartet.
Und dann ging es los! Das unglaubliche Feuerwerk für zehn Millionen Dollar. Die man definitiv besser hätte einsetzten können. Aber schon war es!
Montag, 23. Dezember 2013
so weiter geht es. In ayr angekommen wurden wir herzlich begrüßt und haben unser Zelt unter dem mangobaum aufgestellt. Nach gerade mal zwei Stunden im Hostel wurde mir gesagt, dass ich an nächsten Tag Chilis picken werde. tadaaaaa. Auf der selben Farm wie letztes Jahr.
Wir kamen da gerade vom einkaufen, hatten nicht damit gerechnet zu arbeiten und ich durfte dann gleich noch mal zu coles Rennen. Als ich wieder da war wurde dann auch Andi gesagt, dass er am nächsten Tag mit Mangos arbeitet und er durfte dann auch noch mal einkaufen.
Am nächsten Tag früh raus und zur Arbeit. Mit Sandra und Jenny auf zu den Chilis. Nach einem Tag entspannten Chili pflücken wurde uns dann gesagt, dass wir nach Kilo und nicht nach Stunde bezahlt werden. Da hat sich der Stundenlohn dann auch fast halbiert :D
am nächsten Tag ging es dann nochmals aufs Feld.
Andi musste, wie sich heraus stellte dann keine mangos sondern Auberginen pflücken. Kann man ja mal verwechseln.
Andi hatte am nächsten Tag frei.
Ich habe dann im Hostel nochmal nachgefragt, wie es mit Mangos aussieht und sie meinten: morgen auf keinen Fall, aber Freitag oder Montag fängst du bei Corrick im shed an.
Da dachten wir uns: ja geil! Dann können wir morgen ganz entspannt einkaufen und uns ein bisschen einleben, Sehr gut!
Haha, denkste.
um fünf Uhr wurden wir geweckt: in zwei Stunden fährt der Bus. ihr arbeitet bei bei Corrick im shed.
Oh ja super. wie war das nochmal mit einkaufen? Essen für den Tag? und für Samstag? Sonntag?
Zum Glück hatten wir abends lecker und viel gekocht, sodass wir was zum mitnehmen hatten. Und konnten Jenny Fragen, ob sie uns vllt ein Toast, Frischkäse und ein paar Bananen kaufen kann. unsere Rettung!
Der Supermarkt hat nämlich in der Woche von 8-21 Uhr auf. Schade nur, dass wir bis zehn Uhr abends arbeiten mussten. samstags macht er um fünf zu, sodass wir trotz frühem Feierabend nicht einkaufen konnten. sonntags hat er ganz zu.
Auf der Farm haben wir dann zwei Mädels getroffen, die wir schon in cairns kennengelernt haben, und Angela, die supervisorin vom letzten Jahr.
Wir haben mal versucht auszurechnen, wie viel die Farm an einem Tag einnimmt..
pro palette a 128 boxen a sieben Kilo 2000 $. damit wären es 240.000 $ allein an unsrem ersten Arbeitstag. Nicht eingerechnet, dass sie auch noch die "schlechten" mangos für die Eis und Saft Produktion verkaufen und für jede Palette premium mangos nochmal 3000 $ mehr.
Im laden wird dann jede Mango für stolze 3-5$ verkauft. Die meisten in Brisbane und Melbourne. Aber auch in townsville haben Andi und ich boxen von "Unserer Farm" gefunden.
Die ganze mango Saison bestand eigentlich nur aus arbeiten, duschen, schlafen, super früh aufstehen, kochen, arbeiten... und so weiter. Am Montag hatten wir dann einen Tag frei, sodass wir einkaufen gehen konnten (Vorräte für eine Woche). Ausschlag hatte ich noch keinen, der kam einen Tag später. An den armen. Ab da wurde nur noch langärmlig gearbeitet. Bei angenehmen 35 Grad im shed. Juhu!
Ich habe, genau wie letztes Jahr, premium Klasse mangos sortiert und gepackt. Andi hat die fertigen Kisten gestapelt, bins für die saftmangos gebaut, die mangos bestickert, und kleine mangos gepackt und beim beladen eines Lkw geholfen.
Alle supervisor und der Farmer waren super nett. Die supervisor, Tanya und Angela, haben die Stimmung hochgehalten und Angela hat komisch geformten mangos Gesichter aufgemalt. diese Beschützermangos sollten Dave und seine Launen fernhalten.
leider hat das nicht ganz geklappt, und es wurden immer wieder gute Leute gefeuert, während die faulsten Vollidioten bleiben dürften und allen anderen die Arbeit erschwerten.
so wurde dann auch Andi einen Tag vor meinem Geburtstag gefeuert. Angeblich zu langsam. mich haben dann alle supervisor auf der Farm gefragt wo Andi ist, der War doch so gut, hat der gekündigt?
ich habe weiter auf der Farm gearbeitet. Andi hat dann zwei Tage mangos gepflückt, vom Boden aus, nach Stunde bezahlt. danach einen Tag nach Kilo.
danach wurde er auf einen cherry picker gestellt. eine Hebebühne, mit der man durch die Plantage fährt und die Bäume leer pickt.
Nach fünf Tagen hat er dann einen day off gekriegt. danach noch einen. Der supervisor hat zwar die anderen picker gefragt, wo Andi sei, ist aber nie auf die Idee gekommen, im Hostel anzurufen und zu sagen dass er ihn wieder haben will.
Nach zwei freien Tagen hat er dann den absoluten Traumjob in einer Baumschule für zwei Tage bekommen. einen riesigen Haufen verschimmelte Avocados nach den Kernen durchsuchen und sie raus holen und die dann pflanzen.
Nach drei freien Tagen hat er dann wieder einen Tag mangos gepflückt.
Ich War in der Zwischenzeit fertig.die Saison War vorbei und wurde noch mit allen pickern und Packern beim BBQ gefeiert. kalte Softdrinks und Bier, Unmengen Würstchen, Salate und Obst. Und das alles umsonst! Ein Traum. Da hab ich auch erstmal zwei Bier mit genommen und abends noch eins mit Andi getrunken.
Ich habe dann gar nicht mehr gearbeitet, Andi hat nochmal in der Baumschule gearbeitet und hat dann noch Mangbäume gedüngt. Und auf einer Chili und Kürbisfarm die Plastikfolien aus dem Boden geholt.
Die ganzen Pflanzen werden unter Folien gepflanzt, unter denen die Bewässerungsschläuche verlaufen.
Am nächsten Tag hatten wir beide frei und es hieß: packen packen packen! und alles nötige erledigen. denn es War unser letzter Tag in ayr! Am nächsten Tag ging es, zusammen mit Marcel, mit dem Bus nach townsville.
Nach zwei Wochen im Hostel kam dann nämlich auch Marcel nach ayr, den wir ja schon in cairns und innisfail gesehen haben. Dann haben wir geplant zusammen nach Sydney zu reisen. Wir haben uns jetzt ein Auto gemietet. Mit Alicia und Marcel fahren wir jetzt die Ostküste runter nach Sydney, wo wir Silvester feiern.
Nachdem wir eine Nacht in dingo beach in Auto geschlafen haben sind wir jetzt in Airlie Beach. In einem caravan park mit free Wifi und Regenduschen. Morgen geht es dann weiter. mal sehen wohin.
Wir wünschen euch Schöne Feiertage und so. Wir werden wohl ein ziemlich geiles BBQ am Strand haben.
Schöne grüße :)
Wir kamen da gerade vom einkaufen, hatten nicht damit gerechnet zu arbeiten und ich durfte dann gleich noch mal zu coles Rennen. Als ich wieder da war wurde dann auch Andi gesagt, dass er am nächsten Tag mit Mangos arbeitet und er durfte dann auch noch mal einkaufen.
Am nächsten Tag früh raus und zur Arbeit. Mit Sandra und Jenny auf zu den Chilis. Nach einem Tag entspannten Chili pflücken wurde uns dann gesagt, dass wir nach Kilo und nicht nach Stunde bezahlt werden. Da hat sich der Stundenlohn dann auch fast halbiert :D
am nächsten Tag ging es dann nochmals aufs Feld.
Andi musste, wie sich heraus stellte dann keine mangos sondern Auberginen pflücken. Kann man ja mal verwechseln.
Andi hatte am nächsten Tag frei.
Ich habe dann im Hostel nochmal nachgefragt, wie es mit Mangos aussieht und sie meinten: morgen auf keinen Fall, aber Freitag oder Montag fängst du bei Corrick im shed an.
Da dachten wir uns: ja geil! Dann können wir morgen ganz entspannt einkaufen und uns ein bisschen einleben, Sehr gut!
Haha, denkste.
um fünf Uhr wurden wir geweckt: in zwei Stunden fährt der Bus. ihr arbeitet bei bei Corrick im shed.
Oh ja super. wie war das nochmal mit einkaufen? Essen für den Tag? und für Samstag? Sonntag?
Zum Glück hatten wir abends lecker und viel gekocht, sodass wir was zum mitnehmen hatten. Und konnten Jenny Fragen, ob sie uns vllt ein Toast, Frischkäse und ein paar Bananen kaufen kann. unsere Rettung!
Der Supermarkt hat nämlich in der Woche von 8-21 Uhr auf. Schade nur, dass wir bis zehn Uhr abends arbeiten mussten. samstags macht er um fünf zu, sodass wir trotz frühem Feierabend nicht einkaufen konnten. sonntags hat er ganz zu.
Auf der Farm haben wir dann zwei Mädels getroffen, die wir schon in cairns kennengelernt haben, und Angela, die supervisorin vom letzten Jahr.
Wir haben mal versucht auszurechnen, wie viel die Farm an einem Tag einnimmt..
pro palette a 128 boxen a sieben Kilo 2000 $. damit wären es 240.000 $ allein an unsrem ersten Arbeitstag. Nicht eingerechnet, dass sie auch noch die "schlechten" mangos für die Eis und Saft Produktion verkaufen und für jede Palette premium mangos nochmal 3000 $ mehr.
Im laden wird dann jede Mango für stolze 3-5$ verkauft. Die meisten in Brisbane und Melbourne. Aber auch in townsville haben Andi und ich boxen von "Unserer Farm" gefunden.
Die ganze mango Saison bestand eigentlich nur aus arbeiten, duschen, schlafen, super früh aufstehen, kochen, arbeiten... und so weiter. Am Montag hatten wir dann einen Tag frei, sodass wir einkaufen gehen konnten (Vorräte für eine Woche). Ausschlag hatte ich noch keinen, der kam einen Tag später. An den armen. Ab da wurde nur noch langärmlig gearbeitet. Bei angenehmen 35 Grad im shed. Juhu!
Ich habe, genau wie letztes Jahr, premium Klasse mangos sortiert und gepackt. Andi hat die fertigen Kisten gestapelt, bins für die saftmangos gebaut, die mangos bestickert, und kleine mangos gepackt und beim beladen eines Lkw geholfen.
Alle supervisor und der Farmer waren super nett. Die supervisor, Tanya und Angela, haben die Stimmung hochgehalten und Angela hat komisch geformten mangos Gesichter aufgemalt. diese Beschützermangos sollten Dave und seine Launen fernhalten.
leider hat das nicht ganz geklappt, und es wurden immer wieder gute Leute gefeuert, während die faulsten Vollidioten bleiben dürften und allen anderen die Arbeit erschwerten.
so wurde dann auch Andi einen Tag vor meinem Geburtstag gefeuert. Angeblich zu langsam. mich haben dann alle supervisor auf der Farm gefragt wo Andi ist, der War doch so gut, hat der gekündigt?
ich habe weiter auf der Farm gearbeitet. Andi hat dann zwei Tage mangos gepflückt, vom Boden aus, nach Stunde bezahlt. danach einen Tag nach Kilo.
danach wurde er auf einen cherry picker gestellt. eine Hebebühne, mit der man durch die Plantage fährt und die Bäume leer pickt.
Nach fünf Tagen hat er dann einen day off gekriegt. danach noch einen. Der supervisor hat zwar die anderen picker gefragt, wo Andi sei, ist aber nie auf die Idee gekommen, im Hostel anzurufen und zu sagen dass er ihn wieder haben will.
Nach zwei freien Tagen hat er dann den absoluten Traumjob in einer Baumschule für zwei Tage bekommen. einen riesigen Haufen verschimmelte Avocados nach den Kernen durchsuchen und sie raus holen und die dann pflanzen.
Nach drei freien Tagen hat er dann wieder einen Tag mangos gepflückt.
Ich War in der Zwischenzeit fertig.die Saison War vorbei und wurde noch mit allen pickern und Packern beim BBQ gefeiert. kalte Softdrinks und Bier, Unmengen Würstchen, Salate und Obst. Und das alles umsonst! Ein Traum. Da hab ich auch erstmal zwei Bier mit genommen und abends noch eins mit Andi getrunken.
Ich habe dann gar nicht mehr gearbeitet, Andi hat nochmal in der Baumschule gearbeitet und hat dann noch Mangbäume gedüngt. Und auf einer Chili und Kürbisfarm die Plastikfolien aus dem Boden geholt.
Die ganzen Pflanzen werden unter Folien gepflanzt, unter denen die Bewässerungsschläuche verlaufen.
Am nächsten Tag hatten wir beide frei und es hieß: packen packen packen! und alles nötige erledigen. denn es War unser letzter Tag in ayr! Am nächsten Tag ging es, zusammen mit Marcel, mit dem Bus nach townsville.
Nach zwei Wochen im Hostel kam dann nämlich auch Marcel nach ayr, den wir ja schon in cairns und innisfail gesehen haben. Dann haben wir geplant zusammen nach Sydney zu reisen. Wir haben uns jetzt ein Auto gemietet. Mit Alicia und Marcel fahren wir jetzt die Ostküste runter nach Sydney, wo wir Silvester feiern.
Nachdem wir eine Nacht in dingo beach in Auto geschlafen haben sind wir jetzt in Airlie Beach. In einem caravan park mit free Wifi und Regenduschen. Morgen geht es dann weiter. mal sehen wohin.
Wir wünschen euch Schöne Feiertage und so. Wir werden wohl ein ziemlich geiles BBQ am Strand haben.
Schöne grüße :)
Montag, 9. Dezember 2013
lange lange ist es her, als ihr das letzte mal von uns gehört habt.
Und dann ist auch noch so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen muss.
zu aller erst: wir leben noch, uns geht es gut und langsam füllen sich unsre Konten, Zeit die Reise zu planen.
also, von andis verwandten aus ging es dann erstmal zurück ins hostel. Die Bankkarte War zwar angekommen, aber so wirklich wussten wir noch nicht wie es weiter geht. mango Saison sollte bald los gehen und uns War klar, dass wir da arbeiten wollen. Andi picken, ich packen.
Nachdem Jens dann noch überglücklich erzählt hat, durch wie viel Glück und tolle Zufälle er am einen kostenlosen Segeltrip von cairns nach townsville gekommen ist, War unsere Laune relativ weit unten und wir haben ihn ein bisschen gehasst. Wir habens dir natürlich auch gegönnt :D
noch größeres Glück hatten dann allerdings Andi und ich. Der andere Typ, der eigentlich mit segeln wollte musste kurzfristig absagen, und allen Alleinreisenden War es zu spontan. sollte ja am nächsten Tag schon losgehen.
abends meinte Jens dann, Fragen kostet ja nichts, vielleicht könnt ihr ja auch einfach beide mit, und stand fünf Minuten später grinsend vor mir: ihr habt zwei Stunden eure Sachen zu packen.
abends dann noch schnell Flossen, schnorchelund Taucherbrille gekauft und ab zum Hafen.
gleich sofort ging es dann aber doch nicht los. eine Nacht sollten wir noch im Hostel bleiben, am nächsten Morgen um halb acht am Hafen sein.
In der letzten Nacht in cairns kaum geschlafen und Dank übertriebener Klimaanlage noch krank geworden, ging es früh und ziemlich verschnupft los. Der Kapitän hat uns abgeholt, wie haben unsere Sachen verstaut und dann ging es einkaufen für eine Woche. leider haben wir kein Wasser gekauft, das Wasser auf dem Boot sei trinkbar, hieß es, (der Tank hat geschimmelt und dem entsprechend auch dad Wasser. Yummi) und ich hab irgendwie bist Tage mit 1,8l überlebt. Jens und Andi haben dad Wasser einfach getrunken.
Nach dem einkaufen (wir haben uns noch schnell mit Übelkeitstabletten eingedeckt) ging es dann los.
Als erstes ging es zu Fitzroy Island. vor der Insel geankert und die erste Nacht auf dem Boot verbracht. morgens dann nach dem Kaffee gleich die Flossen angezogen und rein ins blaue Wasser. Schnorcheln und dann das Boot schrubben. Allerdings wurde ich von irgendwas, evtl einer Qualle, gestriffen und hatte dann komische benenne Pusteln am Bein, sofort mit Essig abgewaschen und mit iodsalbe eingeschmiert. Nach zwei Stunden waren die weg.
von da aus sind wir zu high Island gefahren. wind gab es kaum, sodass wir nicht wirklich segeln konnten. High Island ist eine einsame Insel, auf der wir abends ein Lagefeuer am Strand gemacht haben und Andi und ich haben dann draußen auf dem Katamaran geschlafen. unter dem schönsten Sternenhimmel der Welt :D
morgens wurden wir dann vor fünf geweckt, weil der captain die Windstille ausnutzen wollte, und wir sind zum Gibson Reef gefahren. Auf dem Weg einen wunderschönen Sonnenaufgang gesehen.
Mit dem Boot ging es direkt ins Riff rein, da sind wir vor Anker gegangen und mir dem Beiboot zu verschiedenen Stellen gefahren und sehr viel geschnorchelt.
irgendwann kam Andi angeschwommen: da war ein Hai! Ein großer! und ein kleiner! Der hat mich verfolgt!
irgendwo zwischen "oh scheiße.Hilfe" und "oh gott wie Geil ich willauch einen sehen" sind wir dann weiter geschnorchelt. Und haben auch alle noch Haie gesehen. Die ungefährlichen Riff Haie, die tagsüber sehr träge sind. Und ich habe noch einen Hai mit schwarzen Flossenspitzen gesehen. entweder ein Riff Hai oder ein whaler. Der wäre dann relativ gefährlich gewesen und "a known mankiller", wie es im Buch steht. Aber gehen wir mal davon aus, dass es ein Riff Hai war. wie Leben ja noch alle.
Jens ist immer ziemlich tief getaucht und hat unter den Riffvorsprüngen nach Tieren gesucht. Und dann auch einen riesigen Stachelrochen entdeckt. Dank Erkältung und verstopften Nasennebenhöhlen könnte ich leider nicht so tief tauchen, aber auf den Videos hab ich ihn dann auch gesehen. (wenn Jens sein Video fertig gestellt hat poste ich den link)
abends hab es dann wie immer lecker Essen (es gibt nichts besseres, als einen guten Koch dabei zu haben und täglich leckeren Fisch zu angeln) und dann sind wir schlafen gegangen.
zudem habe ich mir beim schnorcheln dermaßen den Arsch verbrannt, dass ich die nächsten Tage weder sitzen noch liegen noch stehen noch irgendwas tun konnte und ab da nur noch lange Sachen an hatte.
Am nächsten Tag ging es Richtung innisfail. Der rechte Motor vom Schiff war kaputt und der Kapitän könnte nicht raus finden wieso. Auf dem Weg haben wir noch am Howi Reef gehalten zum schnorcheln und immer wieder geangelt.
spät abends sind wir dann in innisfail angekommen.
Am nächsten Tag sind wir einkaufen gegangen, endlich konnten wir Wasser kaufen, ich habe dann im Boot das Bad geputzt und Andi und Jens haben die Wassertanks aufgefüllt. Als sie sich Pommes holen wollten gucken sie auf einmal Alicia und Marcel an, die wir aus dem woodduck kannten.
Jens kam zum Boot zurück: Maren, komm mal mit. Wir haben wen getroffen.
Der Kapitän War noch mit dem Motor beschäftigt, der hatte ein kleines Stück Plastik eingesogen, Sofa er kein Benzin mehr ziehen konnte. abends hätten wir weiter fahren können, aber der Wind wurde zu stark um aus dem sehr Flächen Fluss wieder aufs Meer raus zu fahren, Sofa wir noch eine Nacht in innisfail geschlafen haben. Dann hat es so dolle angefangen zu schütten, dass wir uns einfach aufs Deck gestellt haben zum duschen.
Am nächsten Tag sind wir nach dunk Island gefahren. Auf der Insel steht ein 16 Mio $Ressort, dass vom Zyklon komplett zerstört wurde und jetzt leer steht. sogar eine Flugzeug Landebahn gab es. Und Seekühe, die haben wir aber leider nicht gesehen. Nur der captain...
Weiter ging es am nächsten Tag zum hinchinbrook channel. ein Mangrovengebiet und Krokodil Paradies.
Da haben wir auch die nächste Nacht verbracht und sind abends noch mit dem Beiboot durch die kleinen Seitenkanäle gefahren. War etwas gruselig.Andi hat eine extrem giftige Seeschlange (banded sea krait) gesehen, die zwar so klein ist, dass sie kaum zubeißen kann, wenn sie es aber tut hat man noch fünf Minuten um sich zu verabschieden, dann schläft man ein und mir enorm viel Glück wacht man so drei Tage später wieder auf. Die meisten aber nicht. Und zwei Meter neben dem Boot hat er noch ein Krokodil entdeckt, dass gerade unter getaucht ist.dann haben wir uns lieber aus dem Staub gemacht.
beim schlafen gehen dachten wir uns immer nur: hoffentlich bleiben die krokos im Wasser.
Weiter gings früh morgens zu Orphius Island, wo wir wieder schnorcheln konnten. Und dann weiter zur great palm Island. Da sind wir wieder geschnorchelt. Außerdem haben wir versucht Krabben zu fangen, allerdings War der eine Käfig am nächsten Morgen leer und der andere zerstört. evtl von einem Hai.
Jens und Andi haben sich dann einen riesigen Felsen ausgesucht, zu dem sie Wandern wollten. Ich habe auf dem Boot gewartet, und später ein Foto gemacht, wie sie auf einem Felsen standen und gewunken haben. Das Funkgerät hatten sie dabei, falls was passiert.
Auf dem Felsen, den sie sich ursprünglich ausgesucht hatten sind sie allerdings nie gelandet. Nur auf einen vergleichsweise winzigen Felsen etwa 200m daneben. haben sie nicht mal bemerkt.
Als sie zurück kamen Tat Jens' Knie allerdings so weh (Fleisch Essende Bakterien, ich habe den Namen vergessen, die nicht alle durch dad erste und zweite Antibiotika getötet wurden, auf Rache aus waren und noch einmal zurück kamen) sodass wir sofort nach magnetic Island mussten. Bis vier Uhr musste er beim Arzt sein. 15:57 waren wir dann am Strand und er konnte zum Arzt "laufen". Der War dann so nett ihn noch zur Apotheke zu fahren, sodass dann doch noch alles gut ging und er genug Antibiotika hatte um alles im Knie zu töten.
Andi und ich haben in der Zwischenzeit meine Sachen plus Rucksack plus eigentlich alles was ich habe gewaschen, weil das eine Ventil am Boot kaputt war und das Meerwasser wegen dem extremen Wellengang durch das, glücklicherweise saubere und seit Wochen nicht benutzte Klo ins Zimmer gedrückt wurde, und meine Sachen in einen 15cm tiefen see standen. Ähhh schwammen.
Am nächsten Tag sind wir dann ein bisschen wandern gegangen. zum the forts walk. Auf magnetic Island der beste Ort um koalas zu sehen.. Auf dem hinweg hatten wir kein Glück, aber die Aussicht von ganz oben War es trotzdem wert. Auf dem Rückweg haben wir dann aber ein komisches Geräusch gehört. Und sind erstmal ein bisschen in den Bush gekrakselt, haben aber nichts gesehen. Als ich dann meine dass sich koalas auch so komisch anhören sind Jens und Andi sofort wieder in den Bush gelaufen und haben weiter gesucht. kurz danach hörte man nur ein: wir haben ihn! ich auch sofort hinterher. irgendwann stehe ich mich um: sieben Touristen hinter mir. "What's there? Is it a koala? ??" ja da war einer. das arme Ding. Die meisten haben wohl noch nie davon gehört, dass man wildlife nicht mit Blitz fotografieren sollte.
Als wir dann endlich wieder an der Bushaltestelle saßen guckt Jens in den Baum auf der anderen Straßenseite: no way! You got to be kidding me! tadaaaa noch ein koala. Wir hätten gar nicht laufen müssen!
Da beste war allerdings, dass keiner der 15 Menschen an der gegenüber liegenden Bushaltestelle bemerkt hat, dass sie nur sieben Meter von einem koala entfernt saßen.
Den nächsten Tag haben wir auch noch auf magnetic Island verbracht und angefangen das Boot zu polieren. danach sind wir nach townsville in die Marina gefahren, wo das Boot aus dem Wasser gehoben wurde. Dann müsste die Farbe abgeschwiergelt werden, der Rost entfernt, das Metall poliert, das Boot neu gestrichen, das Beiboot geschrubbt und dad Bootsinnere geputzt werden. damit wären wir auch von Freitag bis Montag beschäftigt.
Und der Kapitän hatte auf einmal so eine beschissene Laune, das wir angefangen haben zu zählen, wie oft wir ihm eine rein hauen wollen. Nach einer Stunde wusste keiner mehr bei wie viel er jetzt War. es War einfach zu viel.Montag wurde das Boot wieder ins Wasser gehoben und wir wollen eigentlich noch einen letzten netten Abend miteinander verbringen, nachdem der Typ schon vier Tage lang scheiß Laune hatte. Nachdem er uns dann aber noch gleich angemacht hat, für einen Kratzer im Holz, der definitiv nicht von uns kam, hatte sich das auch erledigt und wir wären am liebsten gleich gefahren und hatten eine Nacht am Strand geschlafen.
Immerhin wussten wir, dass wir am nächsten Tag nach ayr konnten und da im Hostel Zelten.
Am nächsten Morgen sind wir dann noch ins Einkaufszentrum gefahren um vom Kapitän weg zukommen. um halb eins dann endlich vom Boot runter. Und als ich mich noch bedanken wollte und Tschüß sagen wollte hat er nix gesagt und ist gegangen. netter Mensch...
Aber trotzdem war der Segeltrip einfach nur mega Geil!!!
Um kurz nach zwei ging dann der Bus nach ayr. Jens hatte einen Platz im Hostel in home Hill gekriegt und ist mit dem selben Bus gefahren.
soooooo. schon mal ein Anfang. Was in ayr so alles vor sich geht könnt dann später. Mir tun die arme und Finger weh.
liebe grüße und so von Mandi :D
Und dann ist auch noch so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen muss.
zu aller erst: wir leben noch, uns geht es gut und langsam füllen sich unsre Konten, Zeit die Reise zu planen.
also, von andis verwandten aus ging es dann erstmal zurück ins hostel. Die Bankkarte War zwar angekommen, aber so wirklich wussten wir noch nicht wie es weiter geht. mango Saison sollte bald los gehen und uns War klar, dass wir da arbeiten wollen. Andi picken, ich packen.
Nachdem Jens dann noch überglücklich erzählt hat, durch wie viel Glück und tolle Zufälle er am einen kostenlosen Segeltrip von cairns nach townsville gekommen ist, War unsere Laune relativ weit unten und wir haben ihn ein bisschen gehasst. Wir habens dir natürlich auch gegönnt :D
noch größeres Glück hatten dann allerdings Andi und ich. Der andere Typ, der eigentlich mit segeln wollte musste kurzfristig absagen, und allen Alleinreisenden War es zu spontan. sollte ja am nächsten Tag schon losgehen.
abends meinte Jens dann, Fragen kostet ja nichts, vielleicht könnt ihr ja auch einfach beide mit, und stand fünf Minuten später grinsend vor mir: ihr habt zwei Stunden eure Sachen zu packen.
abends dann noch schnell Flossen, schnorchelund Taucherbrille gekauft und ab zum Hafen.
gleich sofort ging es dann aber doch nicht los. eine Nacht sollten wir noch im Hostel bleiben, am nächsten Morgen um halb acht am Hafen sein.
In der letzten Nacht in cairns kaum geschlafen und Dank übertriebener Klimaanlage noch krank geworden, ging es früh und ziemlich verschnupft los. Der Kapitän hat uns abgeholt, wie haben unsere Sachen verstaut und dann ging es einkaufen für eine Woche. leider haben wir kein Wasser gekauft, das Wasser auf dem Boot sei trinkbar, hieß es, (der Tank hat geschimmelt und dem entsprechend auch dad Wasser. Yummi) und ich hab irgendwie bist Tage mit 1,8l überlebt. Jens und Andi haben dad Wasser einfach getrunken.
Nach dem einkaufen (wir haben uns noch schnell mit Übelkeitstabletten eingedeckt) ging es dann los.
Als erstes ging es zu Fitzroy Island. vor der Insel geankert und die erste Nacht auf dem Boot verbracht. morgens dann nach dem Kaffee gleich die Flossen angezogen und rein ins blaue Wasser. Schnorcheln und dann das Boot schrubben. Allerdings wurde ich von irgendwas, evtl einer Qualle, gestriffen und hatte dann komische benenne Pusteln am Bein, sofort mit Essig abgewaschen und mit iodsalbe eingeschmiert. Nach zwei Stunden waren die weg.
von da aus sind wir zu high Island gefahren. wind gab es kaum, sodass wir nicht wirklich segeln konnten. High Island ist eine einsame Insel, auf der wir abends ein Lagefeuer am Strand gemacht haben und Andi und ich haben dann draußen auf dem Katamaran geschlafen. unter dem schönsten Sternenhimmel der Welt :D
morgens wurden wir dann vor fünf geweckt, weil der captain die Windstille ausnutzen wollte, und wir sind zum Gibson Reef gefahren. Auf dem Weg einen wunderschönen Sonnenaufgang gesehen.
Mit dem Boot ging es direkt ins Riff rein, da sind wir vor Anker gegangen und mir dem Beiboot zu verschiedenen Stellen gefahren und sehr viel geschnorchelt.
irgendwann kam Andi angeschwommen: da war ein Hai! Ein großer! und ein kleiner! Der hat mich verfolgt!
irgendwo zwischen "oh scheiße.Hilfe" und "oh gott wie Geil ich willauch einen sehen" sind wir dann weiter geschnorchelt. Und haben auch alle noch Haie gesehen. Die ungefährlichen Riff Haie, die tagsüber sehr träge sind. Und ich habe noch einen Hai mit schwarzen Flossenspitzen gesehen. entweder ein Riff Hai oder ein whaler. Der wäre dann relativ gefährlich gewesen und "a known mankiller", wie es im Buch steht. Aber gehen wir mal davon aus, dass es ein Riff Hai war. wie Leben ja noch alle.
Jens ist immer ziemlich tief getaucht und hat unter den Riffvorsprüngen nach Tieren gesucht. Und dann auch einen riesigen Stachelrochen entdeckt. Dank Erkältung und verstopften Nasennebenhöhlen könnte ich leider nicht so tief tauchen, aber auf den Videos hab ich ihn dann auch gesehen. (wenn Jens sein Video fertig gestellt hat poste ich den link)
abends hab es dann wie immer lecker Essen (es gibt nichts besseres, als einen guten Koch dabei zu haben und täglich leckeren Fisch zu angeln) und dann sind wir schlafen gegangen.
zudem habe ich mir beim schnorcheln dermaßen den Arsch verbrannt, dass ich die nächsten Tage weder sitzen noch liegen noch stehen noch irgendwas tun konnte und ab da nur noch lange Sachen an hatte.
Am nächsten Tag ging es Richtung innisfail. Der rechte Motor vom Schiff war kaputt und der Kapitän könnte nicht raus finden wieso. Auf dem Weg haben wir noch am Howi Reef gehalten zum schnorcheln und immer wieder geangelt.
spät abends sind wir dann in innisfail angekommen.
Am nächsten Tag sind wir einkaufen gegangen, endlich konnten wir Wasser kaufen, ich habe dann im Boot das Bad geputzt und Andi und Jens haben die Wassertanks aufgefüllt. Als sie sich Pommes holen wollten gucken sie auf einmal Alicia und Marcel an, die wir aus dem woodduck kannten.
Jens kam zum Boot zurück: Maren, komm mal mit. Wir haben wen getroffen.
Der Kapitän War noch mit dem Motor beschäftigt, der hatte ein kleines Stück Plastik eingesogen, Sofa er kein Benzin mehr ziehen konnte. abends hätten wir weiter fahren können, aber der Wind wurde zu stark um aus dem sehr Flächen Fluss wieder aufs Meer raus zu fahren, Sofa wir noch eine Nacht in innisfail geschlafen haben. Dann hat es so dolle angefangen zu schütten, dass wir uns einfach aufs Deck gestellt haben zum duschen.
Am nächsten Tag sind wir nach dunk Island gefahren. Auf der Insel steht ein 16 Mio $Ressort, dass vom Zyklon komplett zerstört wurde und jetzt leer steht. sogar eine Flugzeug Landebahn gab es. Und Seekühe, die haben wir aber leider nicht gesehen. Nur der captain...
Weiter ging es am nächsten Tag zum hinchinbrook channel. ein Mangrovengebiet und Krokodil Paradies.
Da haben wir auch die nächste Nacht verbracht und sind abends noch mit dem Beiboot durch die kleinen Seitenkanäle gefahren. War etwas gruselig.Andi hat eine extrem giftige Seeschlange (banded sea krait) gesehen, die zwar so klein ist, dass sie kaum zubeißen kann, wenn sie es aber tut hat man noch fünf Minuten um sich zu verabschieden, dann schläft man ein und mir enorm viel Glück wacht man so drei Tage später wieder auf. Die meisten aber nicht. Und zwei Meter neben dem Boot hat er noch ein Krokodil entdeckt, dass gerade unter getaucht ist.dann haben wir uns lieber aus dem Staub gemacht.
beim schlafen gehen dachten wir uns immer nur: hoffentlich bleiben die krokos im Wasser.
Weiter gings früh morgens zu Orphius Island, wo wir wieder schnorcheln konnten. Und dann weiter zur great palm Island. Da sind wir wieder geschnorchelt. Außerdem haben wir versucht Krabben zu fangen, allerdings War der eine Käfig am nächsten Morgen leer und der andere zerstört. evtl von einem Hai.
Jens und Andi haben sich dann einen riesigen Felsen ausgesucht, zu dem sie Wandern wollten. Ich habe auf dem Boot gewartet, und später ein Foto gemacht, wie sie auf einem Felsen standen und gewunken haben. Das Funkgerät hatten sie dabei, falls was passiert.
Auf dem Felsen, den sie sich ursprünglich ausgesucht hatten sind sie allerdings nie gelandet. Nur auf einen vergleichsweise winzigen Felsen etwa 200m daneben. haben sie nicht mal bemerkt.
Als sie zurück kamen Tat Jens' Knie allerdings so weh (Fleisch Essende Bakterien, ich habe den Namen vergessen, die nicht alle durch dad erste und zweite Antibiotika getötet wurden, auf Rache aus waren und noch einmal zurück kamen) sodass wir sofort nach magnetic Island mussten. Bis vier Uhr musste er beim Arzt sein. 15:57 waren wir dann am Strand und er konnte zum Arzt "laufen". Der War dann so nett ihn noch zur Apotheke zu fahren, sodass dann doch noch alles gut ging und er genug Antibiotika hatte um alles im Knie zu töten.
Andi und ich haben in der Zwischenzeit meine Sachen plus Rucksack plus eigentlich alles was ich habe gewaschen, weil das eine Ventil am Boot kaputt war und das Meerwasser wegen dem extremen Wellengang durch das, glücklicherweise saubere und seit Wochen nicht benutzte Klo ins Zimmer gedrückt wurde, und meine Sachen in einen 15cm tiefen see standen. Ähhh schwammen.
Am nächsten Tag sind wir dann ein bisschen wandern gegangen. zum the forts walk. Auf magnetic Island der beste Ort um koalas zu sehen.. Auf dem hinweg hatten wir kein Glück, aber die Aussicht von ganz oben War es trotzdem wert. Auf dem Rückweg haben wir dann aber ein komisches Geräusch gehört. Und sind erstmal ein bisschen in den Bush gekrakselt, haben aber nichts gesehen. Als ich dann meine dass sich koalas auch so komisch anhören sind Jens und Andi sofort wieder in den Bush gelaufen und haben weiter gesucht. kurz danach hörte man nur ein: wir haben ihn! ich auch sofort hinterher. irgendwann stehe ich mich um: sieben Touristen hinter mir. "What's there? Is it a koala? ??" ja da war einer. das arme Ding. Die meisten haben wohl noch nie davon gehört, dass man wildlife nicht mit Blitz fotografieren sollte.
Als wir dann endlich wieder an der Bushaltestelle saßen guckt Jens in den Baum auf der anderen Straßenseite: no way! You got to be kidding me! tadaaaa noch ein koala. Wir hätten gar nicht laufen müssen!
Da beste war allerdings, dass keiner der 15 Menschen an der gegenüber liegenden Bushaltestelle bemerkt hat, dass sie nur sieben Meter von einem koala entfernt saßen.
Den nächsten Tag haben wir auch noch auf magnetic Island verbracht und angefangen das Boot zu polieren. danach sind wir nach townsville in die Marina gefahren, wo das Boot aus dem Wasser gehoben wurde. Dann müsste die Farbe abgeschwiergelt werden, der Rost entfernt, das Metall poliert, das Boot neu gestrichen, das Beiboot geschrubbt und dad Bootsinnere geputzt werden. damit wären wir auch von Freitag bis Montag beschäftigt.
Und der Kapitän hatte auf einmal so eine beschissene Laune, das wir angefangen haben zu zählen, wie oft wir ihm eine rein hauen wollen. Nach einer Stunde wusste keiner mehr bei wie viel er jetzt War. es War einfach zu viel.Montag wurde das Boot wieder ins Wasser gehoben und wir wollen eigentlich noch einen letzten netten Abend miteinander verbringen, nachdem der Typ schon vier Tage lang scheiß Laune hatte. Nachdem er uns dann aber noch gleich angemacht hat, für einen Kratzer im Holz, der definitiv nicht von uns kam, hatte sich das auch erledigt und wir wären am liebsten gleich gefahren und hatten eine Nacht am Strand geschlafen.
Immerhin wussten wir, dass wir am nächsten Tag nach ayr konnten und da im Hostel Zelten.
Am nächsten Morgen sind wir dann noch ins Einkaufszentrum gefahren um vom Kapitän weg zukommen. um halb eins dann endlich vom Boot runter. Und als ich mich noch bedanken wollte und Tschüß sagen wollte hat er nix gesagt und ist gegangen. netter Mensch...
Aber trotzdem war der Segeltrip einfach nur mega Geil!!!
Um kurz nach zwei ging dann der Bus nach ayr. Jens hatte einen Platz im Hostel in home Hill gekriegt und ist mit dem selben Bus gefahren.
soooooo. schon mal ein Anfang. Was in ayr so alles vor sich geht könnt dann später. Mir tun die arme und Finger weh.
liebe grüße und so von Mandi :D
Sonntag, 8. Dezember 2013
Der Eintrag ist zwar noch nicht fertig geschrieben, aber schonmal ein kleiner Einblick, was wir so erlebt haben.
WoodduckDer Pool von den Nachbarn von andis verwandten
He's an 'andy guy to be around.
Kuranda train. Das personal geht rum, und bietet an, Bilder von allen zu machen.
Warten auf den captain.
Blue Water Angel.
Einsame Insel. Abends gabs dann ein Lagefeuer am Strand.
Sonnenaufgang.
Jens beim kochen Nerven. Mit Fub und Glupschi
Lecker Fischfilet.
Abonnieren
Posts (Atom)




