Montag, 23. Dezember 2013

so weiter geht es. In ayr angekommen wurden wir herzlich begrüßt und haben unser Zelt unter dem mangobaum aufgestellt. Nach gerade mal zwei Stunden im Hostel wurde mir gesagt,  dass ich an nächsten Tag Chilis picken werde. tadaaaaa. Auf der selben Farm wie letztes Jahr.
Wir kamen da gerade vom einkaufen, hatten nicht damit gerechnet zu arbeiten und ich durfte dann gleich noch mal zu coles Rennen.  Als ich wieder da war wurde dann auch Andi gesagt,  dass er am nächsten Tag mit Mangos arbeitet und er durfte dann auch noch mal einkaufen.
Am nächsten Tag früh raus und zur Arbeit. Mit Sandra und Jenny auf zu den Chilis. Nach einem Tag entspannten Chili pflücken wurde uns dann gesagt, dass wir nach Kilo und nicht nach Stunde bezahlt werden. Da hat sich der Stundenlohn dann auch fast halbiert :D
am nächsten Tag ging es dann nochmals aufs Feld.
Andi musste, wie sich heraus stellte dann keine mangos sondern Auberginen pflücken. Kann man ja mal verwechseln.
Andi hatte am nächsten Tag frei.
Ich habe dann im Hostel nochmal nachgefragt, wie es mit Mangos aussieht und sie meinten: morgen auf keinen Fall, aber Freitag oder Montag fängst du bei Corrick im shed an.
Da dachten wir uns: ja geil! Dann können wir morgen ganz entspannt einkaufen und uns ein bisschen einleben, Sehr gut!
Haha, denkste.
um fünf Uhr wurden wir geweckt: in zwei Stunden fährt der Bus. ihr arbeitet bei bei Corrick im shed.
Oh ja super. wie war das nochmal mit einkaufen? Essen für den Tag? und für Samstag? Sonntag?
Zum Glück hatten wir abends lecker und viel gekocht, sodass wir was zum mitnehmen hatten. Und konnten Jenny Fragen, ob sie uns vllt ein Toast, Frischkäse und ein paar Bananen kaufen kann. unsere Rettung!
Der Supermarkt hat nämlich in der Woche von 8-21 Uhr auf. Schade nur, dass wir bis zehn Uhr abends arbeiten mussten. samstags macht er um fünf zu, sodass wir trotz frühem Feierabend nicht einkaufen konnten. sonntags hat er ganz zu.

Auf der Farm haben wir dann zwei Mädels getroffen, die wir schon in cairns kennengelernt haben, und Angela, die supervisorin vom letzten Jahr.

Wir haben mal versucht auszurechnen, wie viel die Farm an einem Tag einnimmt..
pro palette a 128 boxen a sieben Kilo 2000 $. damit wären es 240.000 $ allein an unsrem ersten Arbeitstag. Nicht eingerechnet, dass sie auch noch die "schlechten" mangos für die Eis und Saft Produktion verkaufen und für jede Palette premium mangos nochmal 3000 $ mehr.

Im laden wird dann jede Mango für stolze 3-5$ verkauft. Die meisten in Brisbane und Melbourne. Aber auch in townsville haben Andi und ich boxen von "Unserer Farm" gefunden.

Die ganze mango Saison bestand eigentlich nur aus arbeiten,  duschen,  schlafen,  super früh aufstehen, kochen,  arbeiten... und so weiter. Am Montag hatten wir dann einen Tag frei, sodass wir einkaufen gehen konnten (Vorräte für eine Woche). Ausschlag hatte ich noch keinen, der kam einen Tag später. An den armen. Ab da wurde nur noch langärmlig gearbeitet.  Bei angenehmen 35 Grad im shed. Juhu!
Ich habe, genau wie letztes Jahr, premium Klasse mangos sortiert und gepackt. Andi hat die fertigen Kisten gestapelt, bins für die saftmangos gebaut,  die mangos bestickert, und kleine mangos gepackt und beim beladen eines Lkw geholfen.

Alle supervisor und der Farmer waren super nett. Die supervisor, Tanya und Angela, haben die Stimmung hochgehalten und Angela hat komisch geformten mangos Gesichter  aufgemalt.  diese Beschützermangos sollten Dave und seine Launen fernhalten.
leider hat das nicht ganz geklappt, und es wurden immer wieder gute Leute gefeuert, während die faulsten Vollidioten bleiben dürften und allen anderen die Arbeit erschwerten.
so wurde dann auch Andi einen Tag vor meinem Geburtstag gefeuert.  Angeblich zu langsam. mich haben dann alle supervisor auf der Farm gefragt wo Andi ist, der War doch so gut, hat der gekündigt?

ich habe weiter auf der Farm gearbeitet. Andi hat dann zwei Tage mangos  gepflückt, vom Boden aus, nach Stunde bezahlt.  danach einen Tag nach Kilo.
danach wurde er auf einen cherry picker gestellt. eine Hebebühne, mit der man durch die Plantage fährt und die Bäume leer pickt.

Nach fünf Tagen hat er dann einen day off gekriegt. danach noch einen. Der supervisor hat zwar die anderen picker gefragt,  wo Andi sei, ist aber nie auf die Idee gekommen, im Hostel anzurufen und zu sagen dass er ihn wieder haben will.

Nach zwei freien Tagen hat er dann den absoluten Traumjob in einer Baumschule für zwei Tage bekommen. einen riesigen Haufen verschimmelte Avocados nach den Kernen durchsuchen und sie raus holen und die dann pflanzen.

Nach drei freien Tagen hat er dann wieder einen Tag mangos gepflückt.
Ich War in der Zwischenzeit fertig.die Saison War vorbei und wurde noch mit allen pickern und Packern beim BBQ gefeiert.  kalte Softdrinks und Bier, Unmengen Würstchen, Salate und Obst. Und das alles umsonst! Ein Traum. Da hab ich auch erstmal zwei Bier mit genommen und abends noch eins mit Andi getrunken.

Ich habe dann gar nicht mehr gearbeitet, Andi hat nochmal in der Baumschule gearbeitet und hat dann noch Mangbäume gedüngt.  Und auf einer Chili und Kürbisfarm die Plastikfolien aus dem Boden geholt.
Die ganzen Pflanzen werden unter Folien gepflanzt,  unter denen die Bewässerungsschläuche verlaufen.

Am nächsten Tag hatten wir beide frei und es hieß: packen packen packen! und alles nötige erledigen. denn es War unser letzter Tag in ayr!  Am nächsten Tag ging es, zusammen mit Marcel,  mit dem Bus nach townsville.


Nach zwei Wochen im Hostel kam dann nämlich auch Marcel nach ayr, den wir ja schon in cairns und innisfail gesehen haben. Dann haben wir geplant zusammen nach Sydney zu reisen. Wir haben uns jetzt ein Auto gemietet. Mit Alicia und Marcel fahren wir jetzt die Ostküste runter nach Sydney, wo wir Silvester feiern.
Nachdem wir eine Nacht in dingo beach in Auto geschlafen haben sind wir jetzt in Airlie Beach.  In einem caravan park mit free Wifi und Regenduschen. Morgen geht es dann weiter. mal sehen wohin.

Wir wünschen euch Schöne Feiertage und so. Wir werden wohl ein ziemlich geiles BBQ am Strand haben.
Schöne grüße :)

Montag, 9. Dezember 2013

lange lange ist es her, als ihr das letzte mal von uns gehört habt.
Und dann ist auch noch so viel passiert, dass ich gar nicht weiß, wo ich anfangen muss.
zu aller erst: wir leben noch,  uns geht es gut und langsam füllen sich unsre Konten, Zeit die Reise zu planen.

also,  von andis verwandten aus ging es dann erstmal zurück ins hostel. Die Bankkarte War zwar angekommen, aber so wirklich wussten wir noch nicht wie es weiter geht. mango Saison sollte bald los gehen und uns War klar, dass wir da arbeiten wollen. Andi picken, ich packen.
Nachdem Jens dann noch überglücklich erzählt hat, durch wie viel Glück und tolle Zufälle er am einen kostenlosen Segeltrip von cairns nach townsville gekommen ist, War unsere Laune relativ weit unten und wir haben ihn ein bisschen gehasst. Wir habens dir natürlich auch gegönnt :D
noch größeres Glück hatten dann allerdings Andi und ich. Der andere Typ, der eigentlich mit segeln wollte musste kurzfristig absagen, und allen Alleinreisenden War es zu spontan. sollte ja am nächsten Tag schon losgehen.
abends meinte Jens dann, Fragen kostet ja nichts, vielleicht könnt ihr ja auch einfach beide mit,  und stand fünf Minuten später grinsend vor mir: ihr habt zwei Stunden eure Sachen zu packen.

abends dann noch schnell Flossen, schnorchelund Taucherbrille gekauft und ab zum Hafen.
gleich sofort ging es dann aber doch nicht los. eine Nacht sollten wir noch im Hostel bleiben,  am nächsten Morgen um halb acht am Hafen sein.
In der letzten Nacht in cairns kaum geschlafen und Dank übertriebener Klimaanlage noch krank geworden,  ging es früh und ziemlich verschnupft los.  Der Kapitän hat uns abgeholt, wie haben unsere Sachen verstaut und dann ging es einkaufen für eine Woche. leider haben wir kein Wasser gekauft, das Wasser auf dem Boot sei trinkbar,  hieß es, (der Tank hat geschimmelt und dem entsprechend auch dad Wasser. Yummi) und ich hab irgendwie bist Tage mit 1,8l überlebt.  Jens und Andi haben dad Wasser einfach getrunken.
Nach dem einkaufen (wir haben uns noch schnell mit Übelkeitstabletten eingedeckt) ging es dann los.
Als erstes ging es zu Fitzroy Island. vor der Insel geankert und die erste Nacht auf dem Boot verbracht. morgens dann nach dem Kaffee gleich die Flossen angezogen und rein ins blaue Wasser. Schnorcheln und dann das Boot schrubben.  Allerdings wurde ich von irgendwas, evtl einer Qualle,  gestriffen und hatte dann komische benenne Pusteln am Bein, sofort mit Essig abgewaschen und mit iodsalbe eingeschmiert. Nach zwei Stunden waren die weg.
von da aus sind wir zu high Island gefahren. wind gab es kaum, sodass wir nicht wirklich segeln konnten. High Island ist eine einsame Insel, auf der wir abends ein Lagefeuer am Strand gemacht haben und Andi und ich haben dann draußen auf dem Katamaran geschlafen.  unter dem schönsten Sternenhimmel der Welt :D
morgens wurden wir dann vor fünf geweckt, weil der captain die Windstille ausnutzen wollte, und wir sind zum Gibson Reef gefahren.  Auf dem Weg einen wunderschönen Sonnenaufgang gesehen.
Mit dem Boot ging es direkt ins Riff rein, da sind wir vor Anker gegangen und mir dem Beiboot zu verschiedenen Stellen gefahren und sehr viel geschnorchelt.
irgendwann kam Andi angeschwommen: da war ein Hai! Ein großer! und ein kleiner! Der hat mich verfolgt!
irgendwo zwischen "oh scheiße.Hilfe" und "oh gott wie Geil ich willauch einen sehen" sind wir dann weiter geschnorchelt.  Und haben auch alle noch Haie gesehen. Die ungefährlichen Riff Haie, die tagsüber sehr träge sind. Und ich habe noch einen Hai mit schwarzen Flossenspitzen gesehen.  entweder ein Riff Hai oder ein whaler.  Der wäre dann relativ gefährlich gewesen und "a known mankiller", wie es im Buch steht. Aber gehen wir mal davon aus, dass es ein Riff Hai war. wie Leben ja noch alle.
Jens ist immer ziemlich tief getaucht und hat unter den Riffvorsprüngen nach Tieren gesucht.  Und dann auch einen riesigen  Stachelrochen entdeckt.  Dank Erkältung und verstopften Nasennebenhöhlen könnte ich leider nicht so tief tauchen, aber auf den Videos hab ich ihn dann auch gesehen.  (wenn Jens sein Video fertig gestellt hat poste ich den link)

abends hab es dann wie immer lecker Essen (es gibt nichts besseres,  als einen guten Koch dabei zu haben und täglich leckeren Fisch zu angeln) und dann sind wir schlafen gegangen.
zudem habe ich mir beim schnorcheln dermaßen den Arsch verbrannt, dass ich die nächsten Tage weder sitzen noch liegen noch stehen noch irgendwas tun konnte und ab da nur noch lange Sachen an hatte.
Am nächsten Tag ging es Richtung innisfail. Der rechte Motor vom Schiff war kaputt und der Kapitän könnte nicht raus finden wieso. Auf dem Weg haben wir noch am Howi Reef gehalten zum schnorcheln und immer wieder geangelt.
spät abends sind wir dann in innisfail angekommen.

Am nächsten Tag sind wir einkaufen gegangen, endlich konnten wir Wasser kaufen, ich habe dann im Boot das Bad geputzt und Andi und Jens haben die Wassertanks aufgefüllt.  Als sie sich Pommes holen wollten gucken sie auf einmal Alicia und Marcel an, die wir aus dem woodduck kannten.
Jens kam zum Boot zurück: Maren,  komm mal mit. Wir haben wen getroffen.

Der Kapitän War noch mit dem Motor beschäftigt, der hatte ein kleines Stück Plastik eingesogen, Sofa er kein Benzin mehr ziehen konnte. abends hätten wir weiter fahren können, aber der Wind wurde zu stark um aus dem sehr Flächen Fluss wieder aufs Meer raus zu fahren, Sofa wir noch eine Nacht in innisfail geschlafen haben. Dann hat es so dolle angefangen zu schütten, dass wir uns einfach aufs Deck gestellt haben zum duschen.

Am nächsten Tag sind wir nach dunk Island gefahren. Auf der Insel steht ein 16 Mio $Ressort,  dass vom Zyklon komplett zerstört wurde und jetzt leer steht. sogar eine Flugzeug Landebahn gab es.  Und Seekühe, die haben wir aber leider nicht gesehen. Nur der captain...

Weiter ging es am nächsten Tag zum hinchinbrook channel.  ein Mangrovengebiet und Krokodil Paradies.
Da haben wir auch die nächste Nacht verbracht und sind abends noch mit dem Beiboot durch die kleinen Seitenkanäle gefahren.  War etwas gruselig.Andi hat eine extrem giftige Seeschlange (banded sea krait) gesehen,  die zwar so klein ist, dass sie kaum zubeißen kann, wenn sie es aber tut hat man noch fünf Minuten um sich zu verabschieden, dann schläft man ein und mir enorm viel Glück wacht man so drei Tage später wieder auf. Die meisten aber nicht. Und zwei Meter neben dem Boot hat er noch ein Krokodil entdeckt,  dass gerade unter getaucht ist.dann haben wir uns lieber aus dem Staub gemacht.
beim schlafen gehen dachten wir uns immer nur: hoffentlich bleiben die krokos im Wasser.

Weiter gings früh morgens zu Orphius Island,  wo wir wieder schnorcheln konnten. Und dann weiter zur great palm Island. Da sind wir wieder geschnorchelt. Außerdem haben wir versucht Krabben zu fangen, allerdings War der eine Käfig am nächsten Morgen leer und der andere zerstört. evtl von einem Hai.
Jens und Andi haben sich dann einen riesigen Felsen ausgesucht, zu dem sie Wandern wollten.  Ich habe auf dem Boot gewartet, und später ein Foto gemacht, wie sie auf einem Felsen standen und gewunken haben. Das Funkgerät hatten sie dabei, falls was passiert.
Auf dem Felsen, den sie sich ursprünglich ausgesucht hatten sind sie allerdings nie gelandet.  Nur auf einen vergleichsweise winzigen Felsen etwa 200m daneben. haben sie nicht mal bemerkt.

Als sie zurück kamen Tat Jens' Knie allerdings so weh (Fleisch Essende Bakterien,  ich habe den Namen vergessen, die nicht alle durch dad erste und zweite Antibiotika getötet wurden, auf Rache aus waren und noch einmal zurück kamen) sodass wir sofort nach magnetic Island mussten. Bis vier Uhr musste er beim Arzt sein. 15:57 waren wir dann am Strand und er konnte zum Arzt "laufen". Der War dann so nett ihn noch zur Apotheke zu fahren, sodass dann doch noch alles gut ging und er genug Antibiotika hatte um alles im Knie zu töten.
Andi und ich haben in der Zwischenzeit meine Sachen plus Rucksack plus eigentlich alles was ich habe gewaschen, weil das eine Ventil am Boot kaputt war und das Meerwasser wegen dem extremen Wellengang durch das, glücklicherweise saubere und seit Wochen nicht benutzte Klo ins Zimmer gedrückt wurde, und meine Sachen in einen 15cm tiefen see standen. Ähhh schwammen.

Am nächsten Tag sind wir dann ein bisschen wandern gegangen. zum the forts walk.  Auf magnetic Island der beste Ort um koalas zu sehen..  Auf dem hinweg hatten wir kein Glück, aber die Aussicht von ganz oben War es trotzdem wert.  Auf dem Rückweg haben wir dann aber ein komisches Geräusch gehört. Und sind erstmal ein bisschen in den Bush gekrakselt,  haben aber nichts gesehen. Als ich dann meine dass sich koalas auch so komisch anhören sind Jens und Andi sofort wieder in den Bush gelaufen und haben weiter gesucht.  kurz danach hörte man nur ein: wir haben ihn! ich auch sofort hinterher. irgendwann stehe ich mich um: sieben Touristen hinter mir.  "What's there?  Is it a koala? ??" ja da war einer. das arme Ding. Die meisten haben wohl noch nie davon gehört, dass man wildlife nicht mit Blitz fotografieren sollte.

Als wir dann endlich wieder an der Bushaltestelle saßen guckt Jens in den Baum auf der anderen Straßenseite: no way! You got to be kidding me! tadaaaa noch ein koala. Wir hätten gar nicht laufen müssen!
Da beste war allerdings, dass keiner der 15 Menschen an der gegenüber liegenden Bushaltestelle bemerkt hat, dass sie nur sieben Meter von einem koala entfernt saßen.

Den nächsten Tag haben wir auch noch auf magnetic Island verbracht und angefangen das Boot zu polieren.  danach sind wir nach townsville in die Marina gefahren,  wo das Boot aus dem Wasser gehoben wurde. Dann müsste die Farbe abgeschwiergelt werden,  der Rost entfernt, das Metall poliert, das Boot neu gestrichen, das Beiboot geschrubbt und dad Bootsinnere geputzt werden. damit wären wir auch von Freitag bis Montag beschäftigt.
Und der Kapitän hatte auf einmal so eine beschissene Laune, das wir angefangen haben zu zählen,  wie oft wir ihm eine rein hauen wollen. Nach einer Stunde wusste keiner mehr bei wie viel er jetzt War. es War einfach zu viel.Montag wurde das Boot wieder ins Wasser gehoben und wir wollen eigentlich noch einen letzten netten Abend miteinander verbringen, nachdem der Typ schon vier Tage lang scheiß Laune hatte. Nachdem er uns dann aber noch gleich angemacht hat,  für einen Kratzer im Holz, der definitiv nicht von uns kam, hatte sich das auch erledigt und wir wären am liebsten gleich gefahren und hatten eine Nacht am Strand geschlafen.

Immerhin wussten wir, dass wir am nächsten Tag nach ayr konnten und da im Hostel Zelten.

Am nächsten Morgen sind wir dann noch ins Einkaufszentrum gefahren um vom Kapitän weg zukommen. um halb eins dann endlich vom Boot runter. Und als ich mich noch bedanken wollte und Tschüß sagen wollte hat er nix gesagt und ist gegangen. netter Mensch...
Aber trotzdem war der Segeltrip einfach nur mega Geil!!!
Um kurz nach zwei ging dann der Bus nach ayr. Jens hatte einen Platz im Hostel in home Hill gekriegt und ist mit dem selben Bus gefahren.


soooooo. schon mal ein Anfang. Was in ayr so alles vor sich geht könnt dann später. Mir tun die arme und Finger weh.
liebe grüße und so von Mandi :D

Sonntag, 8. Dezember 2013

Der Eintrag ist zwar noch nicht fertig geschrieben, aber schonmal ein kleiner Einblick, was wir so erlebt haben.
Woodduck
Der Pool von den Nachbarn von andis verwandten
He's an 'andy guy to be around.
Kuranda train. Das personal geht rum, und bietet an, Bilder von allen zu machen.
Warten auf den captain.
Blue Water Angel.

Einsame Insel. Abends gabs dann ein Lagefeuer am Strand.
Sonnenaufgang.
Jens beim kochen Nerven. Mit Fub und Glupschi
Lecker Fischfilet.

Samstag, 26. Oktober 2013

Dekadenz.

Unser Hostel in Cairns

Schlumpfparty

Great Barrier Reef

Josephine Falls

Mittwoch, 23. Oktober 2013

Wasserfälle, Familie, ein eleganter Abgang und Mangos

So,  der letzte Eintrag ist ja wieder etwas her und der letzte informative noch viel länger.

Zwei Tage nach dem Ausflug zum Riff sind wir in die tablelands gefahren. Zu ganz vielen Wasserfällen unter denen man duschen konnte,  die man runter rutschen konnte oder einfach fotografieren. Nach den Josephine Falls ging es zu den Milla Milla falls, zum Curtain Fig Tree und zu den Schnabeltieren, die ganz unbemerkt der Anwohner überall nach Schnecken tauchen.
Weiter zu dem Treekangaroos, die sich nicht zeigen wollten,  und zum Lake Eacham, einem wunderschönen Kratersee.
Alles in allem ein sehr schöner Tag, bis auf die Horseflies, die einen bei lebendigem Leibe auffressen wollten. Und vor denen man immer flüchten musste, was Kaffee trinken sehr erschwert hat. Der flog in alle Richtungen, weil alle versucht haben die Bremsen zu verscheuchen ändert den heißen Kaffee natürlich noch in der Hand hatten.
Und die zweit größte Motte der Welt haben wir gesehen. Kuchenteller groß.

Nach dem Ausflug fing das gammeln an.  Unzählige Absagen von WWOOFing Farmen, und andren Farmen. Die Kreditkarte ließ weiter auf sich warten und auch sonst passierte wenig.  Außer dem abendlichen Goon"gesuss".
Aber immerhin hatten wir Jens kennengelernt, der mindestens so bekloppt ist wie wir und uns tatkräftig dabei unterstütze, die restlichen hostelbewohner morgens mit K.I.Z. zu beglücken.

Und ich habe einen unglaublich eleganten Abgang die Treppe runter hingelegt. Gerade aus dem Pool, kurz abgeduscht, mit nassen Flip-Flops die Treppe runter, auf der zweiten Stufe weg gerutscht,  nach hinten gekippt, gerade so noch das Geländer erwischt, und so die ganze Treppe runter. Ohne auf den Arsch zu fallen.
Unten angekommen vom Schock erholt und bereut,  dass ich kein Video davon habe. Alle Zuschauer meinten es sah sehr elegant aus und als habe es sehr viel Spaß gemacht.
Die 2 Tage danach konnte ich mich aber kaum bewegen, ich glaub ich hab mich etwas zu verkrampft besucht festzuhalten.

Dann hat Andi eine Mail gekriegt, dass seine verwandte wieder zurück in cairns ist.  Mit ihr haben wir uns dann am nächsten Tag getroffen und sie hat uns eingeladen bei ihr zu wohnen. Seit letztem Donnerstag wohnen wir jetzt hier in freshwater, einem Vorort von cairns.
Sie ist mit uns und Hugo, einem help X von einem Freund von ihr, zu den cristal cascades gefahren, einem Fluss mit ganz vielen und schönen Bagatellen und kleinen Wasserfällen, wo wir gegrillt haben und geschwommen sind. Wieder konnte man Wasserfälle runter rutschen.
Am Sonntag sind wir dann nach Kuranda gewandert.  Was uns als zwei Stunden Wanderung beschrieben wurde stellte sich schnell als drei Stunden extrem steil bergauf bergab heraus.  Und die alten Leute mit denen wir locker mithalten können waren alle extrem fit, an das schwüle Klima gewöhnt und auch an die Berge.
Obwohl wir so früh los sind (7:30), War es ziemlich heiß und mir ist nach 10 Minuten extrem schwindelig geworden. Ich glaube weil es so schwül War. Dann müsste Andi meinen Rucksack tragen, danach ging es aber viel besser.
Im Nachhinein bin ich froh nicht umgedreht zu sein, der Ausblick War echt schön von oben. Und Andi und ich haben danach noch ein paar Stunden in Kuranda verbracht.
Zurück nach freshwater ging es dann mit dem Zug. Extrem langsam die runter mit wunderschönen Aussichten.

Montag mussten wir dann einfach komplett entspannen und haben uns eigentlich nur von Bett zum Kühlschrank und zurück bewegt.

Heute habe ich nochmal im working hostel in ayr angerufen.  Da hieß es wieder ich soll einfach jeden zweiten Tag abrufen und hoffen dass was frei wird, da im Moment alles ausgebucht ist. Als ich dann gefragt habe ob wir nicht ein Zelt unter dem großen mangobaum aufstellen können, wie zwei andere letztes Jahr, und ich meine dass ich letztes Jahr schon drei Monate da war, meine er wir sollen nochmal anrufen wenn wir die Kreditkarte haben,  und Zelt etc, dann wäre das kein Problem und wir finden schon ne Lösung. :D

Also sieht es jetzt als besser aus. Freitag sollte die Karte da sein und dann geht es nach ayr. Mangos fangen in 2-3 Wochen an.


Sonntag, 6. Oktober 2013

Fight!!!

Pizza night - pizza fight!

Guys! It's pizza night!
Alle gehen ins Woolshed. Je mehr Leute, desto mehr Pizza. Dann wird gewartet. Am besten setzt man sich an einen Tisch mit Neuankömmlingen aus dem hostel.
Alle erfahrenen führen heiße Diskussionen darüber,  ob gerecht geteilt werden soll oder jeder für sich kämpft.
Sobald die pizza auf dem Tisch steht beginnt der Kampf. Wie viele Stücke kann man sich auf einmal nehmen? (Vier klappt gut. Alles zusammen falten und bunkern!) Sobald ein Tisch Pizza hat stürzen sich eh alle vom Nachbartisch drauf.   Dann Essen, sich freuen, dass man mehr hat als die anderen und warten, bis der Nachbartisch Pizza kriegt. Dann da drauf stürzen. Pizza ablecken,  damit sie keiner mehr weg isst. Abbeißen allein reicht nicht.  Die Neuankömmlinge gucken doof und tun einem ein klitze kleines bisschen leid, aber nur kurz. Der Hunger siegt. Und Andi will ja auch satt werden. :D er hat dann heute aber doch tatsächlich ein halbes Stück verschenkt.

Mittwoch, 2. Oktober 2013

Seid gegrüßt! Wir dachten uns, dass ihr lange nichts mehr von uns gehört habt und wollten uns mal wieder melden. Wir wurden sehr offen von den Hostelbewohnern begrüßt und aufgenommen. Die ersten Tage haben wir uns nur an das Backpackerleben gewöhnt und formelle Dinge erledigt.
Australische Handynummern und unsere Bankkonten. Gestern haben wir dann endlich eine Schnorchel- und Tauchtour mitgemacht und es ging selbstverständlich aufs Meer zum great barrier reef.

Gleich am Anfang wurden wir gefragt wer seekrank wird und ob man sich nicht Tabletten da gegen kaufen wolle. Hat Maren zur Sicherheit gemacht. Nicht dass die irgendwie geholfen hätten. Kaum ging es los wurde ihr schlecht und wir haben uns beide hingelegt. Allerdings ging es dann mit der Einführung zum Schnorcheln los und wir mussten uns oben im Schiff versammeln, wo es noch vielmehr gewackelt hat. Als dann auch noch ein Typ angefangen hat sich die Seele aus dem Leib zu kotzen wurde es auch nicht besser. Dann ging es weiter mit dem Theorieteil fürs tauchen.
Wir sind dann zum Glück  doch noch speifrei am Riff angekommen sind und waren auch gleich mit Tauchen dran.
Gewichtgurte angelegt, Flasche auf den Rücken und  ab ins Wasser. Dort mussten wir unter Wasser testen ob wir mit der Ausrüstung klar kommen und dann ging es auch schon richtig los ... FAST! Die zwei anderen aus der Taucher Gruppe haben es verkackt und konnten zwar nicht gut tauchen, dafür aber wunderbar auf dem Grund liegen oder an der Oberfläche treiben  :D. Nach den Startschwierigkeiten haben wir uns auf den weg gemacht das Riff zu erkunden. Wir haben viele bunte Fische und Korallen entdeckt, aber leider auch großflächige graue Gebiete, da dort die Korallen alle tot waren. Dennoch war das Tauchen ein voller Erfolg und das Schnorcheln an sich war eh schon riesig gut. Maren hat es geschafft riesige Muscheln zu sehen.
Und auch endlich Nemo, den sie letztes Jahr verpasst hat.
Vor dem Tauchen wurde uns ausdrücklich gesagt wir sollen nichts anfassen. Allerdings kamen die Tauchlehrer dann immer an,meinten wir sollen das hier mal anfassen und das da, oder haben uns ganz einfach eine Seegurke vom Grund geholt und uns auf den Kopf gesetzt. Die fühlen sich ganz merkwürdig an und haben auf der Unterseite kleine Saugnäpfe, mit denen sie sich an der Hand fest saugen, wenn man sie zu lange hält.
 Nach 20 minuten war die tauch-Tour vorbei und nachdem wir auf dem Schiff unsere Ausrüstung abgegeben haben sind wir zu den anderen schnorchlern ins Wasser gegangen und durften das Riff von oben erkunden. Dort konnte man erst richtig die Farbenpracht erkennen und tief ins Riff hinein gucken. Einer der tourguides hat eine Schildkröte angelockt die wir ca. 10 Minuten lang beobachtet haben und mit Fotos bombardiert haben.
Nach der tauch-schnorchel-tour sind wir zu einem anderen Riff gefahren wo wir an sich das Gleiche gemacht haben.

Nach der super Erfahrung haben wir beschlossen hier in Australien einen Tauchschein zu machen. Das wird aber noch ein weilchen dauern.

Heute (02.10) haben wir die wunderbare Nachricht erhalten dass wir in ein zweier-zimmer verlegt werden, ohne Aufpreis :). Nach der freudigen Botschaft haben wir unsere Sachen zusammengeraeumt und sind erstmal in den botanischen Garten gefahren. Dort haben wir uns richtig wohl gefühlt. Wir haben da viele Spinnen gesehen, große Spinnen, BUNTE Spinnen und alle sonstigen Bäume bzw. Büsche die man aus dem Regenwald kennt.

MflsdhG Mandi

Freitag, 27. September 2013

Ähhhhhhh. Kreativitätslos. ähhhhhh. Fanatsielos.

Wir leben noch!!!
Nach über zwei Tagen auf Flughäfen und in Flugzeugen haben wir es geschafft, gestern Nachmittag sind wir in Cairns gelandet.
Dienstag ging es um kurz vor sechs los zum Bahnhof, wo Henni und Sha auf uns gewartet haben und uns das geilste Video von euch allen gezeigt haben. Nochmal danke!!
Mit dem ICE (1. Klasse versteht sich) gings dann nach Frankfurt. Beim Check in hieß es dann, dass sie das Gepäck leider nur bis Sydney schicken können, weil wir über zwei Tage unterwegs sind. Ja, schade.
Erstmal gings nach Singapur. Da saß dann leider ein Chinese mit den widerlichsten Blähungen der Welt neben mir -.-
Am nächsten morgen in Singapur angekommen und 14h Aufenthalt gehabt. Von Singapur Airlines gibt es zum Glück eine kostenlose Stadtrundfahrt, sodass wir zumindest für zwei Stunden Beschäftigung hatten.
(War aber alles andere als spannend. In den Bus rein, kurz aussteigen und das Hochhaus mit dem Schiff oben drauf fotografieren und dann zurück zum Flughafen.)
Dann mit dem Flugzeug nach Sydney.
Gepäck abgeholt und durch die Passkontrolle. Da gab es dann das erste Problem. Andi hat sein Visum gleich in den Pass gestempelt gekriegt. Zu mir kam dann eine Frau vom fughafen : komm mal mit.
Dann ging es los:
- auf welchem Visum ist du hier?
- working holiday..
- ah, das zweite? Wo hast du denn gearbeitet? Wo genau? Wie hießen die Arbeitgeber? Wie lange hast du da gearbeitet? Hast du irgendwelche Nachweise dass die dich bezahlt haben? Auf welche Bank haben die das eingezahlt?
- nein, die payslips liegen zu hause, das Bankkonto habe ich im April geschlossen, emails habe ich nur von einer Farm gekriegt.
- mm oky, was has du denn auf den Farmen genau gemacht? ND kannst du mir die emails zeigen?

Also hab ich der die emails von der mango farm gezeigten noch eine Mail vom Hühner Bauern gefunden, mit Wegbeschreibung zu der Farm. Wie viel tage ich da gearbeitet habe wusste ich zum Glück noch aus dem Kopf.

Nach langem warten und ewigem emails durch gucken, hat sie mir dann endlich meinen Pass mit Visumsstempel wiedergegeben.

Dann weiter zum domestic airport. Beim securiy screening dann die nächste Überraschung. "Sie wurden für eine ganz zufällige Untersuchung auf Seiten und andere gefährliche Substanzen ausgesucht. Wenn sie dies verweigern kann es sein, dass sie nicht weiter gelassen werden."
Ging aber auch alles gut.
Dann ging es weiter nach Cairns.
Im hostel sind wir mit fast nur deutschen im Zimmer .. mein Bett wurde mir sofort als das schlimmste im ganzen Hostel vorgestellt. Aber so müde wie wir waren haben wir beide 13h durchgepennt.
Heute morgen habe ich dann sofort das Bett gewechselt.

 Schöne Grüße, Maren und Andi